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    <updated>2026-05-01T05:04:03+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Kaffee - eine Multitalent in deinem Zuhause und in deiner Beautyroutine</title>
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                   Kaffee - eine Multitalent in deinem Zuhause und in deiner Beautyroutine   
 Für die meisten Menschen gehört Kaffee zu  den  Genussmitteln schlechthin und ist aus einem optimalen Tagesablauf kaum wegzudenken. Wieviel mehr steckt jedoch in unserem Kaffee als nur der notwendige Wachmacher am Morgen oder der Retter aus unserem Nachmittagstief? Dieser Frage wollen wir in diesem Artikel auf den Grund gehen. 
   Kaffeesatz wiederverwenden   
 Wirf nie mehr dein Kaffeepulver einfach weg, nachdem du dir einen leckeren Kaffee zubereitet hast. Ganz nach dem Motto „Nichts verschwenden, wiederverwenden!“ kannst du dir den wertvollen Kaffeesatz, der nach dem Brühen zurückbleibt, in deinem Haushalt und in deiner täglichen Beautyroutine zu Nutze machen. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch wirklich clever, denn es lässt sich vielfältig einsetzen und ist, wie du gleich sehen wirst, ein echtes Multitalent in deinem Zuhause. 
 Kaffeerecycling funktioniert übrigens am besten bei allen Maschinen, bei denen das Kaffeepulver „frei zugänglich“ ist, also z.B. Siebträger- oder Filtermaschinen. Kaffeekapselmaschinen, die Kapseln aus Plastik oder Aluminium nutzen, sind nicht nur wenig nachhaltig, sondern auch für diese Zwecke weniger gut geeignet. 
   Gerüche neutralisieren    
 Gerüche beseitigen mit Kaffee? Sicherlich kennst du die kleinen Schälchen mit Kaffeebohnen, die z.B. in Parfümerien zum Einsatz kommen, um beim Probeschnuppern die Nase wieder „frei“ zu bekommen und die Geruchsnerven zu entspannen. Nach diesem Prinzip lassen sich auch Gerüche in der Wohnung hervorragend neutralisieren. Dazu muss man nicht unbedingt den frischgemahlenen Kaffee verwenden (wobei dieser tatsächlich intensiver wirkt), sondern kann den aufgebrühten Kaffeesatz nutzen. Hierzu kann man nach dem Beseitigen der Geruchsursache und ausreichendem Lüften kleine Schälchen mit Kaffeesatz oder frisch gemahlenem Kaffee in der Wohnung verteilen oder sie z.B. über Nacht in den Kühlschrank stellen, wenn er unangenehm riecht. Nutzt man in der Wohnung frische Kaffeebohnen als Geruchsneutralisierer, kann man zusätzlich ein Teelicht in das Schälchen stellen. Durch die Erwärmung der Bohnen, strömt angenehmer Kaffeeduft durch die Wohnung und es sieht auch noch schön aus. Kaffeebohnen können sogar den Atem neutralisieren nach einem stark gewürzten oder mit reichlich Knoblauch verfeinerten Gericht – einfach eine Kaffeebohnen zerkauen und nach ein paar Minuten die Reste wieder ausspucken. Das Öl der Kaffeebohne neutralisiert auch Knoblauch- oder Zwiebelgeruch an den Händen, der vor allem beim Schneiden entsteht, wenn man sie einige Minuten mit Kaffeesatz einreibt. Weiche Haut gibt’s obendrauf, da Kaffeesatz als natürliches Peeling funktioniert. 
    Sauber dank Kaffee   
 Kaffeesatz eignet sich, dank seiner feinen Körnung, auch als biologische Alternative zum herkömmlichen Scheuermittel. Um hartnäckigen Schmutz aus Töpfen und Pfannen oder vom Grillrost zu lösen, einfach den Kaffeesatz mit einem Schwamm einreiben, kurz einwirken lassen und gut abspülen. Schwer erreichbare Stellen in Flaschen oder Vasen lassen sich ebenfalls damit reinigen, indem man den Kaffeesatz einfach mit Wasser dort hineingibt, gut schüttelt und mit klarem Wasser nachspült. Sollten deine dunklen Holzmöbel einmal einen Kratzer abbekommen, kannst du diese mit Kaffeesatz weniger sichtbar (oder bestenfalls unsichtbar) machen, indem du diesen mit einem Wattestäbchen auf den Krätzer aufträgst und einreibst. Einerseits hat der Kaffee einen färbenden Effekt, andererseits verschließt das Kaffeeöl den Kratzer. 
   Pflanzenpflege mit Kaffee   
 Kaffeesatz eignet sich hervorragend als natürlicher Dünger, da er eine hohe Konzentration an Phosphor, Kalium, Stickstoff und weiteren Mineralstoffen enthält. Dazu einfach beim Eintopfen oder Umtopfen einige Löffel Kaffeesatz unter die Erde mischen. Das funktioniert natürlich nicht nur bei Zimmerpflanzen, sondern auch im heimischen Garten. Alle deine Pflanzen, die einen eher sauren Boden mit einem pH-Wert kleiner 7 bevorzugen, werden dir den natürlichen Nährstoffboost sicher danken.  Hier  haben wir für dich eine Auflistung dieser Pflanzen gefunden. Solltest du einen Komposter zuhause haben, beschleunigt Kaffeesatz den Versauerungsprozess der Küchen- und Gartenabfälle und lockt Regenwürmer an. Diese wiederum lockern den Kompost auf und beschleunigen das Kompostieren. 
   Kaffee in deiner Beautyroutine   
 Klingt verrückt? Vielleicht. Ist es jedoch nicht im Geringsten! 
 Die im Kaffee enthaltenen Antioxidantien wirken dem Hautalterungsprozess entgegen und das Koffein regt die Durchblutung an. Hinzu kommt der bereits angesprochene natürliche Peeling-Effekt von Kaffeesatz, der auf natürliche Weise tote Hautschüppchen entfernt und die Zellerneuerung anregt. Ergänzt man pflegende Zutaten wie Kokosöl, Honig oder Olivenöl, kann man im Handumdrehen eine reichhaltige  Gesichtsmaske  selbst herstellen. Hierzu einfach 2 TL Kaffeesatz, 2 EL Kokosöl (oder hochwertiges Olivenöl) und 1 EL Honig vermengen und in kreisenden Bewegungen auf Gesicht, Hals und Dekolletee auftragen. Nach einer Einwirkzeit von 10-15 Minuten kann die Mischung einfach mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Das anschließende Eincremen ist nicht unbedingt nötig, da das Öl die Haut bereits intensiv pflegt. Wer sehr trockene Haut hat oder seine Haut mit einem Extra an Pflege verwöhnen will, kann dies anschließend mit einem unserer naturreinen Pflegeöle tun, welche auf die noch leicht feuchte Haut aufgetragen und einmassiert werden. [Zu unseren Pflegeölen:  https://www.alzoe.de/shop/oele/ ] 
 Übrigens freut sich nicht nur unser Haupt über besondere Zuwendung nach der harten Wintersaison: auch intensiv beanspruchte oder trockene Stellen wie Ellenbogen, Knöchel, Hände, Füße und Lippen, haben diese oft nötig. Um eine Verbesserung des Hautbilds zu erreichen, sollte man dieses Pflegeritual regelmäßig, jedoch nicht mehr als einmal wöchentlich durchführen, da durch zu häufige Peelings die Haut gereizt oder die natürliche Hautschutzbarriere gestört werden kann. Sensible Hauttypen oder Menschen, die zu entzündlicher Haut, erweiterten Gefäßen oder Rötungen neigen, sollten noch seltener peelen oder ganz auf sog. mechanische Peelings verzichten. 
 Eine weitere wunderbare Verwendungsmöglichkeit von Kaffeesatz in deiner Beautyroutine ist die als  Haarkur . Die Antioxidantien im Kaffee schützen vor Haarbruch und geben glanzlosem und feinem Haar Glanz und Fülle zurück. Das Koffein (das auch in Koffein-Shampoos enthalten ist), fördert das Haarwachstum und stärkt die Haarwurzel. Regelmäßig angewendet, kann man so langfristig Haarausfall entgegenwirken. Hierzu einfach den zubereiteten und erkalteten Kaffee mitsamt des Kaffeesatzes auf die Kopfhaut, die Längen und Spitzen aufbringen und einmassieren. Anschließend etwa 20 Minuten einwirken lassen und schließlich gründlich ausspülen. ABER ACHTUNG: Kaffee hat eine leicht färbende Wirkung, weshalb diese Anwendung nur bei dunklem Haar erfolgen sollte. 
 Wir würden uns freuen, wenn du einige unserer Vorschläge einmal ausprobieren würdest! Gib uns doch gerne Feedback, wie es dir, deiner Haut und deinen Pflanzen damit ergangen ist. Viele herkömmliche Produkte, die Schleifpartikel enthalten, wie z.B. Reinigungsprodukte oder mechanische Peelings, verwenden diese in synthetischer Form aus Mikroplastik und sind damit alles andere als nachhaltig. Auf synthetische Pflanzendünger, die oft für unseren Organismus schädliche Inhaltsstoffe enthalten, kann gänzlich verzichtet werden, denn es gibt für alle Pflanzenbedürfnisse natürliche Alternativen. 
 Wer also sich selbst und der Umwelt etwas Gutes tun will, kann zukünftig seinen Kaffee mit noch besserem Gewissen genießen und anschließend dessen Reste einer sinnvollen Nutzung zuführen. 
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                            <updated>2022-05-03T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Natürlich sauber – Wie du dich in deinem Zuhause rundum wohlfühlst</title>
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                                            Damit du den Frühling in deinen vier Wänden voll und ganz genießen kannst, haben wir für dich noch einige weitere Tipps für eine nachhaltige Haushaltsreinigung und ein gesundes Raumklima zusammengestellt.
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                 Und, hast du unsere Tipps für natürliche, einfache und günstige Reinigungsalternativen schon ausprobiert? Falls du den Post verpasst hast,  hier  kannst du ihn noch einmal nachlesen. 
 Damit du den Frühling in deinen vier Wänden voll und ganz genießen kannst, haben wir für dich noch einige weitere Tipps für eine nachhaltige Haushaltsreinigung und ein gesundes Raumklima zusammengestellt: 
  So bleibt dein Zuhause natürlich sauber  
  1. Öfter ist besser   
 Generell sollte man darauf achten, lieber öfter zu reinigen, damit hartnäckige Verschmutzungen, die dann stärkerer Reiniger bedürfen, erst gar nicht entstehen. Wenn man beispielsweise die Dusche immer nach Benutzung kurz mit einem Duschabzieher und einem alten Handtusch trocken reibt, entstehen Verkalkungen erst gar nicht. Das dauert nur wenige Minuten und man hat immer ein strahlend sauberes Bad. Gleiches gilt natürlich auch für deine Waschbecken und Armaturen. Sollte es dennoch einmal zu Kalkablagerungen auf den Fließen, der Duschabtrennung oder den Armaturen kommen, kannst du diese ganz einfach und auf natürliche Weise reinigen.  Hier  kannst du dir die Anleitung für einen effektiven DIY-Kalkreiniger kostenlos herunterladen! 
  2. Reinigung der Arbeitsgeräte nicht vergessen  
 Auch die „Arbeitsgeräte“ brauchen Pflege. Tücher, Lappen und Schwämme sollten regelmäßig bei höheren Temperaturen (wenn möglich auf 60°C) gewaschen oder regelmäßig ausgetauscht werden, damit sie nicht zu Bakterienschleudern werden. Bürsten, die nicht aus Holz bestehen, können einfach in der Spülmaschine gereinigt werden. 
  3. Empfohlene Hilfsmittel  
 Zur Herstellung der Reiniger-Mischungen benötigt man wiederverwendbare Sprühflaschen, außerdem sollte man sich einen kleinen Vorrat an Microfasertücher &amp;amp; Schwämme zulegen, die übrigens bei kleineren Verschmutzungen oftmals schon ohne zusätzliche Reiniger völlig ausreichen. Als Baumwoll-Putzlappen zum Trockenreiben, Abstauben und zur weiteren Oberflächenreinigung eignen sich alte T-Shirts oder Unterhemden, die man einfach zuschneiden kann, perfekt. Auch das altbewährte Kupfertuch sollte in keinem Haushalt fehlen. Es entfernt ganz ohne Chemie hartnäckige Verschmutzungen und Eingebranntes auf allen Materialien, die härter sind als Kupfer, also z.B. Ceran-Kochfelder, Fließen, Metalltöpfe oder Glas. Dort gibt es auch keine Kratzer. Beschichtete Töpfe und Pfannen sollte man damit jedoch nicht reinigen. 
  4. Fenster auf  
 Damit die bei der Haushaltsreinigung entstehenden Dämpfe schnell verfliegen können und unsere Schleimhäute nicht gereizt werden, sollte während oder nach der Reinigung bei vollständig geöffneten Fenstern einige Minuten gelüftet werden. Aber nicht nur bei der Reinigung, sondern generell ist Lüften ein wichtiges Thema, wenn es um ein gesundes Raumklima geht. Wusstest du, dass Experten davon abraten, die Fenster schrägzustellen? Besser ist es, mehrmals am Tag Stoß zu lüften – das heißt alle Fenster für 10 Minuten ganz aufzumachen und danach wieder vollständig zu schließen. Schräggestellte Fenster begünstigen die Schimmelbildung, erhöhen die Feinstaubkonzentration in deinem Zuhause (und damit auch die benötigte Zeit, die du mit dem Abstauben deiner Möbel zubringst) und sind – zumindest im Herbst und Winter – aus energietechnischer Sicht nicht zu empfehlen, da sie zu einem höheren Energieverbrauch führen. 
  Tief durchatmen – so verbesserst du die Luftqualität in deinem Zuhause   
 Wer schon einmal in einem stickigen Raum gesessen hat, der weiß, wie unwohl man sich darin schnell fühlt – man bekommt Kopfschmerzen, wird müde und es fällt einem schwer, sich zu konzentrieren. Diese Tipps helfen dabei, die Luftqualität zu verbessern und sie tragen enorm zu unserer Gesundheit und einem allgemeinen Wohlbefinden bei: 
  1. Werde Pflanzenliebhaber  
 Bestimmte Pflanzen sind dafür bekannt, dass sie die Luft auf ganz natürliche Weise reinigen. Sie nehmen schädliche Gase (wie z.B. Formaldehyd, Xylole, Toluole, Ammoniak, Benzol, Kohlenmonoxid) aus unseren Möbeln, Bodenbelägen, Wandfarben und Textilien auf, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und versorgen die Raumluft mit reichlich Sauerstoff. Zur effektiven Luftreinigung eignen sich z.B. Drachenbaum, Einblatt, Grünlilie, Calathea, Zimmerfarne, Birkenfeige, Efeutute, Bogenhanf, Fensterblatt und Gummibaum. &amp;nbsp; 
  2. Nutze „saubere“ Kerzen  
 Wahrscheinlich hast du dir bisher wenig Gedanken über die Qualität der Kerzen gemacht, die du in deinem Zuhause anzündest. Konventionelle Kerzen bestehen meist aus Paraffin (ein Nebenprodukt bei der Raffinierung von Erdöl) oder Stearin (das überwiegend aus pflanzlichen Rohstoffen wie Palmöl oder Kokosfett gewonnen wird). Sie emittieren große Mengen an Rußpartikeln, PAHs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und VOCs (flüchtige organische Verbindungen) wie Formaldehyd, Benzol und Toluol. Auch aus Gründen der Nachhaltigkeit ist beides nicht empfehlenswert. Eine umwelt- und gesundheitsfreundliche Alternative sind reine Bienenwachskerzen – definitiv teurer als konventionelle Kerzen, aber unsere Favoriten! 
  3. Nutze natürliche Reinigungsmittel  
 In unserem letzten Blogpost haben wir eine ganze Reihe natürlicher Haushaltsreiniger aufgelistet. Für kleines Geld kannst du dir natürliche und nachhaltige Reiniger ganz leicht selbst herstellen. Lade dir  hier  die Anleitung für deine DIY-Reiniger herunter und leg los! 
  4. Investiere in einen Luftreiniger  
 Je nach Wohnort (z.B. in Stadtlage, an einer vielbefahrenen Straße, in der Nähe eines Industriegebiets usw.) kann es nützlich und ratsam sein, in ein Luftreinigungsgerät zu investieren. Wenn man sich diesen leisten kann und möchte, sind sie eine gute Investition, um die Luftqualität im eigenen Zuhause zu verbessern! Viele Filter reinigen die Umgebungsluft von Rußpartikeln, Bakterien, Blütenpollen, Viren, Schimmelsporen, Hausstaubmilben u.v.m. 
  5. Vermeide Produkte mit künstlichen Duftstoffen  
 Egal ob Pflege- oder Reinigungsprodukte, Parfüm, Duftkerzen oder Lufterfrischer – Duftstoffe können heimtückisch sein und finden sich in vielen Produkten des täglichen Gebrauchs. Sie sind ein Sammelbegriff für Tausende von Chemikalien, die unseren Organismus belasten. Man sollte sie im besten Fall gänzlich meiden und dort, wo man nicht auf sie verzichten kann oder möchte, auf natürliche Alternativen, wie z.B. ätherische Öle, setzen. Das gute alte Duft-Potpourri aus getrockneten Blüten, Blättern, Früchten oder Wurzeln (JA - Oma weiß oft genau, was gut ist) als Alternative zum Raumduftspray aus dem Supermarkt ist in jeder Hinsicht besser für die Luftqualität und damit für unsere Gesundheit.&amp;nbsp; 
  6. Lass neue Möbel und Matratzen ausgasen  
 Viele industriell gefertigte Möbelstücke sowie Matratzen und (Heim-)Textilien enthalten Chemikalien aus Flammschutzmitteln, Farben, Klebstoffen usw. Wenn du also keinen nachhaltigen Hersteller findest, der ökologische Alternativen verwendet, lass sie nach Möglichkeit über einige Zeit in der Garage, auf dem Balkon oder einem nicht genutzten Zimmer ausgasen, bevor sie in der Wohnung zum Einsatz kommen. Den Rest übernehmen dann deine Zimmerpflanzen! 
  7. Keine Straßenschuhe in der Wohnung  
 Was schon Oma wusste (Kleine Randnotiz: Omas Tipps sind in Sachen Nachhaltigkeit und gesunde Lebensführung oft goldwert), schmutzige Straßenschuhe gehören vor die Tür! Wir tragen an unseren Schuhsohlen sonst jede Menge Schmutz, Staub und Bakterien in unser Zuhause! 
 &amp;nbsp; 
 So, wir hoffen wir konnten dich zu einem nachhaltigen und gesunden Frühjahrsputz motivieren &amp;amp; wünschen dir einen blitzeblanken Start in einen sonnigen Frühling! 
 Euer ALZOE Team 
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                            <updated>2022-02-23T12:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Natürlich sauber - Haushaltsreiniger, die weder unseren Organismus noch die U...</title>
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                 Unsere Haut bzw. unser Hautbild ist Ausdruck von so vielem – sind wir gestresst, ist unsere Haut es in der Regel auch. Ernähren wir uns ungesund und unausgewogen, sieht man das meist an unserer Haut. Sie ist gewissermaßen das Aushängeschild für unsere Lebensgewohnheiten. Eine natürlich strahlende und ebenmäßige Haut ist Ausdruck von Gesundheit und Wohlergehen. Natürlich können wir durch die richtige Ernährung, optimale Pflege und einen gesunden Lebenswandel (der z.B. auch ausreichend Schlaf und ein geringes Stresslevel einschließt) viel dazu beitragen, dass unsere Haut gesund ist. Jedoch spielen auch andere Umweltfaktoren eine Rolle, die wir nur bedingt beeinflussen können. Ein hormonelles Ungleichgewicht, das z.B. zu Akne (in jedem Alter) und vielen weiteren Erkrankungen führen kann, wird, wie wir dies auch im letzten Blogpost thematisiert haben [Link], durch Chemikalien ausgelöst, die in unserem Wasser, der Umgebungsluft und in zahlreichen Produkten des täglichen Gebrauchs zu finden sind. Diese komplett zu reduzieren, ist sicher ein unmögliches Unterfangen. Sie auf ein möglichst geringes Maß zu reduzieren, sollte jedoch unser Anliegen sein, um unseren Körper bei der natürlichen Entgiftung zu unterstützen. Unser Körper ist durchaus in der Lage, Umweltgifte wieder loszuwerden. Je weniger wir ihm jedoch zuführen, desto besser kann er diese essentielle Aufgabe wahrnehmen. 
 Schnell kann man hierbei von zahlreichen Möglichkeiten, Notwendigkeiten und Maßnahmen überfordert werden. Aber das Motto lautet ganz klar: Auch jeder kleine Schritt ist ein Schritt vorwärts. Es hilft, naheliegende und wenig komplizierte Veränderungen in unseren Gewohnheiten vorzunehmen und einen Bereich nach dem anderen zu betrachten und zu überdenken. 
 Wir sprechen hier ja gerne und erster Linie über das Thema Hautpflege. Dazu gehört für uns jedoch auch ein Blick über den „Cremetigelrand“. Daher möchten wir auch immer wieder Themen besprechen, die in engem Zusammenhang mit unserer (Haut-)Gesundheit stehen bzw. großen Einfluss darauf haben. 
   Den Angriff auf unser Hormonsystem durch natürliche Haushaltsreinigungsprodukte reduzieren   
 Haushaltsreinigung ist einer dieser recht einfach umzustellenden Lebensbereiche mit großem Veränderungspotential. Der Grund dafür: Herkömmliche Reiniger, wie sie in zu Hauf in den Regalen unserer Super- und Drogeriemärkte stehen, enthalten zahlreiche bedenkliche Inhaltsstoffe wie nicht abbaubare Tenside (waschaktive Substanzen), künstliche Duft-, Farb- &amp;amp; Konservierungsstoffe und andere schädliche Chemikalien. Diese belasten unseren Organismus und die Umwelt erheblich. Dabei ist die effektive und gründliche Reinigung unseres Zuhauses mit natürlichen Reinigern (Teaser: von denen die meisten Lebensmittel sind) einfach und dazu sogar günstiger als herkömmliche chemische Reinigungsprodukte. 
   6 natürliche, einfache und günstige Reinigungsalternativen   
 Natürlich möchten die Werbetreibenden der Großkonzerne dieser Welt uns gerne vermitteln, dass wir für jede Anwendung bzw. für jeden Reinigungsschritt ein spezielles Mittel brauchen, damit es bei uns wirklich sauber und rein ist. Das ist jedoch ganz und gar nicht der Fall. 
 Als Faustregel gilt sogar:  Je spezieller das Reinigungsprodukt, desto schädlicher für Organismus und Umwelt!  
 Mit diesen natürlichen Helfern können nahezu alle Flecken und Verunreinigungen nachhaltig und effektiv beseitigt werden, damit nicht nur unser Zuhause, sondern auch unser Gewissen rein bleibt: 
  1. Zitronensäure  
 Man kann zur Gewinnung von Zitronensäure einfach eine Frucht auspressen oder Zitronensäurepulver anrühren; sie sollte im Verhältnis 20 (20 Teile Wirkstoff / 80 Teile Wasser) gemischt werden. 
 Zitronensäure ist gut zur Flächendesinfektion. Auch als Kalklöser in Bad &amp;amp; Küche und als Schmutzlöser beim Bodenwischen oder Fensterputzen eignet sie sich besonders gut. Selbst starke Verschmutzungen im Backofen kann man mit Zitronensäure reinigen. Dazu kommt Zitronensäure in ein Gefäß, das man ca. 15-20 Minuten im Backofen auf 100°C erhitzt. Die Dämpfe der Zitronensäure lösen den Schmutz, den man anschließend einfach mit einem feuchten Tuch oder Schwamm abwischen kann. 
  2. Essigsäure  
 Günstiger (weißer) Essig hat 5% Säure, Essigessenz ist mit 25% Säure noch deutlich effektiver; sie sollte wie oben im Verhältnis 20 gemischt werden, kann jedoch auch unverdünnt zum Einsatz kommen. Essigsäure ist ebenfalls der perfekte Kalklöser in Bad &amp;amp; Küche. Je nach Verkalkungsgrad muss sie (z.B. im Wasserkocher) einige Minuten einwirken. 
 Vorsicht ist hier bei Silikon geboten, denn die Essigsäure kann das Silikon anlösen. Die Dusche sollte man also bevorzugt mit Zitronensäure reinigen. 
 Auch wenn Essiggeruch schnell verfliegt, ist er natürlich nicht jedermanns Sache. Abhilfe schafft ein Tropfen des liebsten ätherischen Öls, der für den angenehmeren Duft einfach zur Reiniger-Mischung hinzugefügt wird. 
  3. Kernseife  
 Kernseife, die überwiegend aus pflanzlichen Ölen besteht, ist ein universeller Helfer beim Putzen. Schmutz und Fett lassen sich damit bestens entfernen. Einfach ein Stückchen (oder einige Raspeln) Kernseife in heißes Wasser geben und unter Rühren auflösen. Nach kurzem Abkühlen lassen sich Töpfe, Teller und Besteck ebenso reinigen wie Böden oder die Arbeitsplatte in der Küche. Um eventuelle Streifen zu vermeiden, die Oberflächen noch einmal mit klarem Wasser nachwischen. Auch Flecken auf Polstern und anderen Textilien kann man mit dieser Mischung behandeln. 
  4. Gallseife   
 Gallseife löst Flecken in Textilien, die durch Eiweiß, Obst, Fett, Rotwein oder auch Blut entstehen. Das traditionelle Mittel gibt es u.a. in Seifenform (die besonders nachhaltig ist, da auf Plastikverpackungen verzichtet werden kann). Diese Seife wird leicht mit Wasser angefeuchtet und in den Fleck eingerieben. Nach kurzer Einwirkzeit kann die Kleidung wie üblich gewaschen werden. 
 Flecken in Sofas, Autositzen oder Teppichen können ebenfalls mit Gallseife entfernt werden. Man sollte jedoch empfindliche Textilien vorher an einer kleinen Stelle auf Farbechtheit prüfen. 
 Ein heißer (bzw. gar nicht „heißer“)Tipp bei Blutflecken: Während sich die meisten Obst- und Gemüseflecken einfach mit kochendem Wasser aus dem Textil herausspülen lassen, hilft gegen Blutflecken nämlich nur kaltes Wasser! Wer Blutflecken sofort mit möglichst kaltem Wasser auswäscht, kann auf zusätzliche Fleckentferner komplett verzichten. Eine normale Wäsche in der Waschmaschine reicht anschließend meist aus. 
  5. Natron &amp;amp; Soda   
 Mit Natron (Natriumhydrogencarbonat) und Soda (Natriumcarbonat – meist unter dem Namen „Reine Soda“ oder „Waschsoda“ erhältlich) lassen sich alle fettigen und schmierigen Flecken ganz einfach beseitigen. Sie eignen sich auch bestens als Spülmittelersatz, Allzweckreiniger, Abflussreiniger und Waschmittel. Soda entfernt sogar hartnäckige, eingebrannte Verkrustungen in Töpfen, Pfannen und Backblechen. 
 Bei Soda darauf achten, längeren Hautkontakt zu vermeiden und die entstehenden Dämpfe nicht einzuatmen, um Schleimhautreizungen zu vermeiden. 
  6. Öle &amp;amp; Schwarztee   
 Als umwelt- und organismusfreundliche Alternative zur Reinigung von Echtholzmöbeln eignet sich abgekühlter schwarzer Tee. Bei helleren Möbeln sollte man darauf achten, ihn nicht zu lange ziehen zu lassen, damit es nicht zur Verfärbung des Holzes kommt. Holzschneidebretter und Arbeitsplatten aus Holz lassen sich wunderbar mit Speiseöl (am besten Lein- oder Olivenöl) pflegen. Dazu einfach einige Tropfen mit einem Küchentuch oder einem Bauwolltuch einreiben. 
   Von diesen „Helferlein“ sollte man dagegen unbedingt die Finger lassen   
 Auf Backofensprays, Rohrreiniger, WC-Duftsteine sowie synthetische Lufterfrischer und Raumsprays sollte man unbedingt verzichten. Nicht nur sind sie überflüssig, sie können auch zu starken Haut- und schwersten Schleimhautreizungen führen sowie Allergien auslösen. Sie sind nicht oder nur schwer biologisch abbaubar und belasten somit die Gewässer und die Umgebungsluft. 
 Auch antibakterielleReiniger und Waschmittel sind im täglichen Gebrauch nicht notwendig. Sie enthalten oft gesundheitsgefährdende Stoffe und bewirken letztlich genau das Gegenteil von dem, was man beabsichtigt hat, denn sie fördern die Resistenz von Bakterien und erhöhen gleichzeitig das Risiko von Allergien. 
 Herkömmliche Weichspüler sind selbst bei hartem Wasser nicht ratsam, da sie erheblich zur Gewässerbelastung beitragen. Stattdessen sollte man einfach 30-60 ml weißen Essig (Achtung: unverdünnte Essigessenz wäre zu säurehaltig!) ins Weichspülerfach der Waschmaschine geben. Keine Sorge, die Wäsche riecht, spätestens nach dem Trocknen, nicht mehr danach und wird wunderbar weich, da er auch Reste des Waschmittels gründlich aus den Wäschefasern spült. 
   Gut für uns und die Welt, die wir bewahren wollen   
 Gesund und ökologisch zu putzen, ist nicht schwer. Wir unterstützen unseren Körper und unser Immunsystem, indem wir toxische Chemikalien aus unserem Alltag verbannen, tragen zur Reduzierung der Gewässerbelastung und der Luftverschmutzung bei und schonen ganz nebenbei auch noch unseren Geldbeutel. Eine Win-Win-Win-Situation! 
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            <title type="text">Toxische Chemikalien in unserem Körper - Angriff auf unser Hormonsystem</title>
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                                            Während bei vielen bewussten Konsumenten das Interesse an einer biologisch-organischen Ernährung inzwischen sehr groß ist, fehlt dieses Bewusstsein in anderen Bereichen des täglichen Lebens noch fast vollständig. Wusstest du, dass deine Luftmatratze, die Konservendose in deine...
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                 Während bei vielen bewussten Konsumenten das Interesse an einer biologisch-organischen Ernährung inzwischen sehr groß ist, fehlt dieses Bewusstsein in anderen Bereichen des täglichen Lebens noch fast vollständig. 
 Wusstest du, dass deine Luftmatratze, die Konservendose in deinem Vorratsregal und die Körpercreme, die du nach dem Duschen verwendest, womöglich eine unschöne Gemeinsamkeit haben? Sie alle enthalten chemische Inhaltsstoffe, die einen nachhaltig negativen Effekt auf unseren Körper und unsere Gesundheit haben können und oft nicht einmal auf der Verpackung als solche deklariert sind. Im Falle der Luftmatratze sind dies z.B. Weichmacher[1], in der Beschichtung der Konservendose Bisphenol A und in der Körpercreme Parabene. 
 Diese Chemikalien, die nicht nur in unseren Kosmetik- und Körperpflegeprodukten, sondern auch in vielen anderen Alltagsgegenständen Verwendung finden, können wie Hormone wirken und damit einen großen Einfluss auf unser Hormonsystem haben. 
   Was sind hormonelle Schadstoffe &amp;amp; wie wirken sie?   
 Viele synthetisch hergestellte Chemikalien, wie z.B. die oben bereits genannten, können in das Hormonsystem eingreifen, das den gesamten Stoffwechsel des menschlichen Körpers steuert. Sie können dabei natürliche (Sexual-)Hormone imitieren oder auch blockieren, was unter anderem eine „Verweiblichung“ bei Männern (z.B. Ausbildung der männlichen Brust) oder „Vermännlichung“ bei Frauen (z.B. milder bis stark ausgeprägter Hirsutismus, also eine Behaarung, die dem männlichen Verteilungsmuster ähnelt, Periodenstörungen, etc.) zur Folge haben kann. 
 Für Kinder und Jugendliche sind solche hormonell wirksamen Chemikalien besonders gefährlich, da das Hormonsystem die körperliche und geistige Entwicklung steuert und in bestimmten sensiblen Wachstumsphasen, wie während der vorgeburtlichen Entwicklung oder der Pubertät, zu gravierenden Schäden führen können. 
 Bei Jungen und Männern werden sie unter anderem mit Missbildungen der Geschlechtsorgane, Hodenkrebs und geringerer Anzahl und Qualität der Spermien in Verbindung gebracht. Bei Mädchen und Frauen können sie zu verfrühter Pubertät führen und das Brustkrebsrisiko erhöhen. 
 Darüber hinaus wurden sie in der wissenschaftlichen Forschung als mögliche Ursache für eine Tendenz zu Allergien, Diabetes, Fettleibigkeit, Störungen der Gehirnentwicklung, Verhaltensauffälligkeiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren Krebsarten identifiziert. 
 Auch gilt als erwiesen, dass sie bereits in sehr geringen Mengen schädlicher sein können als in hohen Konzentrationen, weshalb sie mit üblichen Testsystemen nicht zu bewerten sind. Die Ursache hierfür sind sogenannte Cocktaileffekte – bei denen hormonelle Schadstoffe in Kombination mit anderen Stoffen eine stärkere Wirkung entfalten. 
   Alltagsprodukte, die einen hormonellen Shitstorm auslösen können   
   
 Die Haut, als größtes Organ unseres Körpers, ist die Aufnahmequelle einer Vielzahl dieser hormonell wirksamen Chemikalien. 
 Den meisten Konsumenten – auch den bewussten und informierten – reicht eine gewöhnliche Seife zur täglichen Körperreinigung nicht aus. Sie verwenden Gesichts- und Körperpeelings, salben ihre Haut mit revitalisierenden Cremes und überdecken bzw. unterdrücken den eigenen Körpergeruch mit Deodorant und Parfüm. Hinzu kommen (v.a bei Frauen) vermehrt Sonnenschutzprodukte, dekorative Kosmetik, Nagellack (und Entferner) – eine nahezu endlose Liste von Kosmetik- und Pflegeprodukten, die in unserer täglichen Routine im Einsatz sind. 
 Aber nicht nur über die Haut, sondern auch durch viele andere Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sowie durch die Atemluft kommen wir in Kontakt mit diesen Chemikalien. Im Folgenden eine kurze, sicher nicht vollständige, Übersicht der Dinge, die wir vielleicht gar nicht „auf dem Schirm“ haben, welche aber im Hinblick auf den Einfluss, den sie auf unser Hormonsystem haben können, einmal auf den Prüfstand gestellt werden sollten: 
 
 Hormonelle Verhütung ( z.B. durch die Anti-Baby-Pille): kann zu einer nachhaltigen Veränderung und Störung des Hormonsystems führen 
 Medikamente[2] (sowie Medikamentenrückstände im Trinkwasser): Kläranlagen können nur einen Teil der Spurenstoffe, sog. Mikroverunreinigungen/Mikroschadstoffe, zu denen &amp;nbsp;Human- und Veterinärarzneimittelwirkstoffe, kosmetische Wirkstoffe, Industrie- und Haushaltschemikalien, Pestizide gehören, herausfiltern. Die Überreste versickern in Böden oder fließen in die Flüsse zurück und belasten damit die Umwelt. 
 Haushaltsreiniger (auch Waschmittel) 
 Duftkerzen/ Düfte 
 Lebensmittelaufbewahrung aus Plastik&amp;nbsp; (z.B. Wasserflaschen, Dosen) 
 Kinderspielzeug aus Plastik 
 Antihaftbeschichtete Küchenutensilien (v.a. Töpfe und Pfannen) 
 Leitungswasser (zwar eines der am intensivsten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland, jedoch Rückstände von Schwermetallen, Asbest, Pestiziden, Fungiziden, Kohlenstoffen, Mikroplastik, Bakterien, Hormonen, Medikamenten, Chlor etc.) 
 Dosennahrung 
 Konventionelles Fleisch /Milchprodukte (Antibiotikaeinsatz, Hormoneinsatz…) 
 Nicht biologisch angebautes Gemüse (Düngemitteleinsatz) 
 (Hoch-) Verarbeitete Nahrungsmittel /Fertignahrung 
 
 &amp;nbsp; 
   Alternativen und Lösungen, um die Hormonbelastung im Alltag zur reduzieren   
 Bewusste Konsumenten sollten die Produkte, die sie konsumieren, genau unter die Lupe nehmen und bevorzugt auf bio-organisch angebaute Lebensmittel setzen. Auch der Kauf eines Trinkwasserfilters ist ratsam – ganz nach dem Motto: Kauf einen Filter oder sei selbst der Filter! 
 Im Bereich Kosmetik hilft ein gewissenhafter Blick auf die Inhaltsstoffe der verwendeten Produkte. Es gibt mittlerweile einige Check Apps und Webseiten, mit deren Hilfe man seine Produkte bequem auf schädliche Inhaltstoffe hin überprüfen kann. Solche sind z.B. ToxFox oder auch CodeCheck, zwei Apps, mit denen man nicht nur Kosmetik, sondern auch Lebensmittel und andere Alltagsprodukte (z.B. Haushaltsreiniger und Kinderspielzeug) überprüfen kann.  Hier haben wir euch einen umfangreichen Kosmetik Check vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland verlinkt , mit dem ihr euren eigenen „Hormoncocktail im Badezimmer“ einmal überprüfen könnt. Garantiert frei von hormonell wirksamen Chemikalien ist dagegen zertifizierte Naturkosmetik, da sich solche Hersteller im Rahmen der Zertifizierung dazu verpflichten. 
 Auch bei Haushaltsreinigern gibt es zahlreiche natürliche und dennoch hochwirksame Alternativen, die wir zukünftig gerne einmal für euch in den Blick nehmen möchten. 
 Schreibt uns doch dazu in die Kommentare, in welchen Bereichen eures Alltags ihr euch solche „natürlichen“ Alternativen wünschen würdet, damit wir dahingehend recherchieren und in den kommenden Blogposts darauf eingehen können. Vielen Dank euch schon im Voraus! 
   
 
 [1] Zusätze welche bewirken, dass Stoffe weicher, flexibler, geschmeidiger und elastischer sind 
 
 
 [2]  https://www.bdew.de/wasser-abwasser/spurenstoffe-in-gewaessern/arzneimittelverbrauch-im-spannungsfeld-des-demografischen-wandels/  
 
 
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                            <updated>2021-12-21T12:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">But Science – Teil 2: Studienlage und die Bedeutung von Transparenz in der Ko...</title>
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                                            Im ersten Teil dieser kleinen Wissenschafts-Serie haben wir uns mit dem Dilemma der Wissenschaft und auch mit unserer Verantwortung als Konsumenten auseinandergesetzt. In diesem Blogpost möchten wir uns anschauen, wie die Studienlage im Bereich Naturkosmetik konkret aussieht. 
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                 Im ersten Teil dieser kleinen Wissenschafts-Serie haben wir uns mit dem Dilemma der Wissenschaft und auch mit unserer Verantwortung als Konsumenten auseinandergesetzt. In diesem Blogpost möchten wir uns anschauen, wie die Studienlage im Bereich Naturkosmetik konkret aussieht. 
 Wie bereits im ersten Teil angedeutet, ist die Kosmetikbranche in Sachen evidenzbasierte (also auf empirische Belege gestützte) Wissenschaft nicht gerade ein Pionier. Gut durchgeführte Studien (wie zum Beispiel sog. placebokontrollierte Doppelblindstudien) sind in der Kosmetikbranche nur die Ausnahme. Dermatologische Untersuchungen und Verträglichkeitstests von Kosmetika sind zwar üblich, über die Qualität der Produkte und ob sie wirklich halten, was sie versprechen, sagt dies jedoch meist nichts aus. Tatsächlich ist es sogar sehr schwierig, herauszufinden, wieviel und welche Forschung hinter bestimmten Kosmetika steckt, denn Transparenz stellt für die meisten Hersteller leider keine Priorität dar. 
  Statistische Aussagekraft gering   
 Natürlich dürfte jedem klar sein, dass die Aussagekraft einer Studie mit der Größe der Probandengruppe wächst. Dennoch entdeckt man bei genauerem Hinsehen, dass Studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Kosmetikprodukten oft nur an einer sehr kleinen Testgruppe durchgeführt werden, was die Fehleranfälligkeit erhöht und letztlich keine oder nur eine geringe statistische Aussagekraft hat. Während Medikamente erst zugelassen werden dürfen, nachdem sie an mehreren hundert Probanden auf Wirksamkeit und Verträglichkeit getestet worden sind, ist dies bei Kosmetika nicht der Fall. Dabei gilt alles, was nachhaltig im Körper wirkt, als Medikament und unterliegt damit diesen strengen Auflagen. Wie „leer“ aus diesem Grund viele der Wirkversprechen von Kosmetikprodukten sein müssen, kann man erahnen. 
  Wahrscheinlich ist nur wenigen wirklich bewusst, dass hinter Aussagen wie „dermatologisch getestet“ und „auf Hautverträglichkeit geprüft“ keine geschützten Formulierungen stehen und die Durchführung und Umsetzung solcher Untersuchungen beliebig sind. Tatsächlich kann eine „Verträglichkeits-Studie“ zum Beispiel lediglich 10 Personen des gleichen Geschlechts, ähnlichen Alters und Hauttyps umfassen und ist damit natürlich nicht repräsentativ. 
  „Glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast“   
 So könnte eine Variante des bekannten Sprichworts lauten, um Licht auf eine weitere Herausforderung im Hinblick auf sie wissenschaftliche Studienlage in der Kosmetikbranche zu werfen. Nicht nur ist die Studienlage dünn, auch entstehen Studien oft in enger Symbiose mit den Herstellern. 
 Es gibt in der Kosmetikbranche eine enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung, in der viele Studien entstehen. Interessenkonflikte, die z.B. durch die Nähe zwischen dem Financier einer Studie, Hersteller und Prüfinstitution entstehen, können natürlich Einfluss auf die Studienergebnisse haben. Im schwierigsten Fall sind nämlich alle drei ein und dieselbe Partei. 
  Die Frage, die man sich also immer stellen sollte: Wie unabhängig sind die Studien, die den Wirk- und Werbeversprechen zugrunde liegen, wirklich? 
 Wenn ein großer Kosmetikhersteller eigene Studien über die Wirksamkeit seiner Produkte zur Fremdprüfung weitergibt und diese selbst finanziert oder sie gar in den eigenen Laboren durchführt, darf und sollte man diese natürlich genauso prüfen wie jede andere Studie. Blindes Vertrauen (auch in Hersteller von Naturkosmetik) war gestern - Eigenverantwortung ist heute. 
  Die Herausforderung der subjektiven Wahrnehmung   
 Viele Studien nehmen nur die subjektive Wahrnehmung der Probanden in den Fokus und schaffen damit ein weiteres Problem - nämlich die Überprüfbarkeit und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse. Diese stellen jedoch wesentliche wissenschaftliche Gütekriterien für die Seriosität und Aussagekraft von Untersuchungen dar. 
 Wenn der Hersteller einer Gesichtscreme z.B. damit wirbt, dass „90% der TesterInnen“ angaben, ihre Haut habe sich nach Anwendung „weicher“ oder „belebter“ angefühlt, so erfüllt dieses Ergebnis grundlegende wissenschaftliche Standards nicht, denn es handelt sich hierbei um Sinneserfahrungen, die individuell und nicht nachprüfbar sind. 
 Wir glauben dennoch, dass der Auswertung solcher individueller Sinneserfahrungen bzw. sogenannter Indizienargumente (also sich auf das eigene Erfahrungswissen zu verlassen) gerade in unserer Branche nicht zu verachtende Bedeutung zukommt. Besonders beim Thema Wirksamkeit von Kosmetik sollten sie definitiv berücksichtigt werden. Aufgrund unserer Unterschiedlichkeit (der unserer Haut, unserer Bedürfnisse und unserer Wahrnehmung) &amp;nbsp;bleibt es nicht aus, dass es bei der Anwendung von Kosmetika sogar Situationen geben kann, in denen wissenschaftliche Erkenntnisse dem eigenen Erfahrungswissen entgegenstehen. 
   Transparenz macht den Unterschied  
 Uns ist es wichtig, diese Situationen zu benennen und transparent zu sein, was die Ergebnisse sowohl wissenschaftlicher Studien als auch das Erfahrungswissen der Nutzerinnen und Nutzer angeht. Um souveräne Kaufentscheidungen treffen zu können, brauchen wir viel Sachkenntnis, Zeit und Geduld. Um diesen Prozess zu beschleunigen, haben wir als Hersteller uns für maximale Transparenz und Aufklärungsarbeit entschieden. 
 Da auch wir ab Ende des Jahres unsere Produkte selbst zertifizieren und im eigenen Labor Tests und Untersuchungen durchführen dürfen, ist es uns ein besonderes Anliegen, unseren Kunden Einsicht in unsere Arbeitsprozesse zu gewähren. Das möchten wir auch zukünftig mit großer Sorgfalt tun, um Vertrauen in uns und unsere Produkte aufzubauen. 
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                            <updated>2021-11-19T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">But Science… </title>
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                                            Da wir unseren letzten Artikel mit den Worten „Laut der Studie…“ begonnen haben, erscheint es uns nur sinnvoll, in den nächsten Blogposts einmal genauer darauf zu schauen, was die Wissenschaft eigentlich zum Thema Naturkosmetik sagt. 
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                 Da wir unseren letzten Artikel mit den Worten „Laut der Studie…“ begonnen haben, erscheint es uns nur sinnvoll, in den nächsten Blogposts einmal genauer darauf zu schauen, was die Wissenschaft eigentlich zum Thema Naturkosmetik sagt. 
 Wir möchten dabei zunächst einen Schritt zurückgehen und einmal darüber nachdenken, welche Bedeutung der Wissenschaft in unserer Zeit überhaupt zukommt. 
 Es gibt Stimmen, die behaupten, man könne „die Wissenschaft“ alles sagen lassen. So wie man die Bibel theoretisch alles sagen lassen kann - mit einem Vers, den man aus dem Zusammenhang reißt. 
 „Aber die Wissenschaft sagt,… [fülle die Klammern mit jeder beliebigen Studie, die deinem Standpunkt dienlich ist.]“ 
 In beiden gerade genannten Fällen generiert man Totschlagargumente, denen nur mit viel rhetorischem Geschick oder mit einem breiten Hintergrundwissen und im besten Fall beidem beizukommen ist. In der Regel hat man jedoch sein Gesprächsgegenüber zunächst einmal mundtot gemacht. Denn wer hat schon ad hoc die Fähigkeit und das Wissen, einem solchen „argumentum ad verecundiam“, einem sogenannten Autoritätsargument, qualifiziert zu begegnen? 
 Die Berufung auf Autoritäten, wie z.B. auf Wissenschaftler, die nach strengen methodologischen Standards und auf Basis überprüfbarerer Daten arbeiten, ist in jedem Fall eine starke Argumentationsbasis. 
   Das Dilemma der Wissenschaft    
  Doch auch die Wissenschaft befindet sich in einem Dilemma. Es scheint ein überaus populärer Mythos zu sein, dass sie eine Lieferantin für unumstößliche Wahrheiten und eindeutige Lösungen ist. Durch diese unrealistische Erwartungshaltung, scheint es immer schwieriger zu werden, dass sie ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen kann – nämlich eine Stimme der Vernunft zu sein, auf Basis kritischer Analyse sowie Ausgewogenheit und Besonnenheit.&amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 Besonders in den letzten 1,5 Jahren sind Wissenschaft und Forschung mitten in die Gesellschaft gerückt. Sie nehmen gerade einen historisch beispiellosen Einfluss auf die Politik und auf das öffentliche Leben. Manche Situationen, so auch unsere momentane Ausnahmesituation, verlangen nach schnellen Antworten und einfachen Lösungen, setzen aber genau damit die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft aufs Spiel. Denn eilig herausgegebene Studien und das öffentliche Zurückziehen und die Korrektur unreifer Resultate führen zu einem verständlichen Vertrauensverlust in die Autorität der Wissenschaft. 
 Wenige Menschen sind zudem darin ausgebildet, wissenschaftliche Studien zu lesen, die Ergebnisse zu interpretieren und sie in angemessener Weise weiterzugeben. Um aus diesem Dilemma herauszukommen, gibt es, so scheint es zumindest in jüngster Vergangenheit, vorrangig zwei Wege: „Blindes“ Vertrauen oder ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber Wissenschaft – oder vielleicht sollte man besser sagen, gegenüber den Menschen, die Wissenschaft betreiben, diese auswerten und weitergeben. Und obwohl sich die meisten Menschen wahrscheinlich irgendwo zwischen diesen beiden Extremen befinden, scheint es schwieriger zu werden, wissenschaftliche Ergebnisse öffentlich in Frage zu stellen oder sie zumindest kritisch zu hinterfragen. Niemand möchte doch gerne als Feind der Wissenschaft gelten. 
 &amp;nbsp; 
   Eine Lanze brechen für die Wissenschaft    
 Dabei ist Wissenschaft doch per Definition genau das: ein gewissenhaftes und faktenbasiertes Hinterfragen und Infragestellen der eigenen Überzeugungen. Ein Wissenschaftler sucht so lange Argumente, um die eigenen Thesen zu widerlegen, bis er keine mehr finden kann. Erst wenn möglichst alle oder zumindest alle möglichen Kontraargumente benannt und ausgeräumt sind, ist eine These überhaupt valide. Ein Hinterfragen von Wissenschaft ist damit Wissenschaft. 
  Natürlich ist auch sie dabei nicht frei von der Gefahr korrumpiert zu werden, besonders, wenn große wirtschaftliche Interessen die Triebfeder sind. Eine wichtige erste Frage, die man sich stellen sollte, wenn jemand seine Argumentation mit den Worten „Wissenschaftler haben herausgefunden…“ oder „Studie XY besagt, dass…“ beginnt: Wer ist der Auftraggeber für diese Studien und wer finanziert sie? 
 Hat man die Zeit und Energie, das herauszufinden, so klärt sich womöglich sehr schnell, ob etwaige Interessenskonflikte vorliegen und die Objektivität der Ergebnisse eventuell in Frage gestellt werden kann. 
 Natürlich hat nicht jeder die Kapazität, ein wissenschaftliches Studium zu absolvieren, zu lernen, wie man Studien richtig liest und dieses Wissen dann auf jede Studie, die ihm im Alltag begegnet, anzuwenden. Eine Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Standards, mit konträren wissenschaftlichen Positionen und ein allgemeines Interesse an Zusammenhängen schafft jedoch das Vertrauen oder baut solches wieder auf, das vielleicht in der Vergangenheit durch Einseitigkeit verloren gegangen ist. Das ist die Verantwortung, die wir als mündige Teilnehmer unserer Gesellschaft tragen. 
   Kosmetikbranche und Wissenschaft   
 Die Kosmetikbranche ist in Sachen evidenzbasierte (also auf empirische Belege gestützte) Wissenschaft nicht gerade ein Vorreiter. Stiftung Ökotest kommt z.B. zum Ergebnis, dass gut durchgeführte Studien (wie zum Beispiel sog. placebokontrollierte Doppelblindstudien) in der Kosmetikbranche nur die Ausnahme sind. Es sei „Augenwischerei“, wenn Hersteller ihre Produkte mit Aufdrucken wie &quot;in Kliniken bewährt&quot;, &quot;klinisch getestet&quot;, &quot;von Dermatologen empfohlen&quot; oder &quot;dermatologisch getestet&quot; bewerben. Solche Aussagen klingen zwar zunächst seriös, sagen aber oft wenig bis nichts aus. „Es handelt sich um reine Marketingbotschaften, die eigentlich Selbstverständliches dick aufblasen: Es ist durchaus üblich, dass Firmen Tests auf Verträglichkeit machen, bevor ein Produkt auf den Markt kommt. Allerdings gibt es hierfür keine einheitlichen Standards oder Kriterienkataloge, die die Tests erfüllen müssen.“ [oekotest.de]  
  Die Tatsache, dass wir in einer Zeit leben, in der es sehr einfach ist, an Informationen zu gelangen, geht mit einer Verantwortung auf unserer Seite einher. Und dass diese Verantwortung von vielen auch ernst genommen wird, zeigt z.B., dass von Kunden verstärkt Wirksamkeitsnachweise eingefordert werden, weil sie dem Versprechen der Herstellers nicht mehr blind vertrauen möchten. Wir sind deutlich bewusstere Konsumenten geworden – und das ist eine gute Entwicklung.&amp;nbsp; 
 Die Komplexität der Zeit, in der wir leben, verlangt uns immer komplexere Fähigkeiten ab. Diese auszubilden und zu gebrauchen kostet Zeit und Energie. Wir möchten - auch durch unsere Arbeit hier auf unserem Blog- einen Beitrag dazu leisten und Vertrauen aufbauen, damit man sich am Ende des Tages auch einfach mal zurücklehnen und genießen kann, was gut und nachhaltig ist. 
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                            <updated>2021-10-16T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Naturkosmetik – So gut wie ihr Ruf oder doch Kosmetik ohne echte Effekte? </title>
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                                            Laut der Studie &quot;Naturkosmetik Monitor 2020&quot; des Hamburger Markforschungsunternehmens Splendid Research nutzen hauptsächlich junge und gut gebildete Frauen, die finanziell sicher sind und eher in der Stadt leben, Naturkosmetik. Nutzerinnen und Nutzer zwischen 15 und 69 Jahren ...
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                   Naturkosmetik ist definitiv auf dem Vormarsch.    
 Laut der Studie &quot;Naturkosmetik Monitor 2020&quot; des Hamburger Markforschungsunternehmens Splendid Research nutzen hauptsächlich junge und gut gebildete Frauen, die finanziell sicher sind und eher in der Stadt leben, Naturkosmetik. Nutzerinnen und Nutzer zwischen 15 und 69 Jahren wurden darin z.B. nach ihren Gründen zum Kauf von Naturkosmetik befragt. Die Motive dafür sind vielfältig und nicht nur auf das eigene Aussehen bezogen, obgleich 81 % der Befragten angaben, sich selbst mit natürlichen Inhaltsstoffen etwas Gutes tun zu wollen. 
 Ein gewichtiger Faktor beim Kaufentscheid ist auch die Rücksichtnahme auf die Umwelt, z.B. durch den Verzicht auf schädliche Inhaltstoffe wie Mikroplastik. Die Hälfte der befragten Naturkosmetiknutzerinnen und -nutzer sind sogar so überzeugt, dass sie keine konventionelle Kosmetik mehr kaufen würden. 
 &amp;nbsp; 
   
 Auch das Wirtschaftswachstum im Bereich der Naturkosmetik ist beeindruckend und spiegelt die Ergebnisse der Studie wider. Dieses liegt weitaus höher als bei konventioneller Kosmetik. Diverse Prognosen gehen davon aus, dass sich ihr Marktvolumen weltweit bis 2025 sogar verdoppelt. Aktuell liegt es für reine Naturkosmetik (ohne naturnahe Kosmetik) in Deutschland etwa bei ca. 11% und macht uns damit zum Naturkosmetikliebhaber Nr.1 in Europa und auch im weltweiten Vergleich haben wir, nach den USA, den zweitgrößten Naturkosmetik-Markt.&amp;nbsp; 
 Obwohl sich Marktforschungsunternehmen zum Segment Naturkosmetik so einig sind wie selten, gibt es immer wieder Stimmen, die Naturkosmetik ein negatives Gesamturteil aussprechen. Auch damit möchten wir uns auseinandersetzen und fragen: Was ist dran an der Kritik? 
 &amp;nbsp; 
    Green &amp;amp; clean oder Greenwashing?   
 Dass sich Naturkosmetik gut verkauft, haben mittlerweile auch viele der großen und etablierten Hersteller konventioneller Kosmetik verstanden. Sie setzen daher nach und nach auf „green &amp;amp; clean“ und folgen damit dem Natürlichkeits-Trend. Doch nicht alles, was mit diesen Attributen beworben wird, ist auch wirklich natürlich. Ein großer Kritikpunkt am Begriff Naturkosmetik ist in diesem Zusammenhang immer wieder, dass viele Hersteller sogenanntes Greenwashing betreiben, indem sie ihren Produkten durch geschicktes Marketing zu einem besonders umweltfreundlichen, nachhaltigen und verantwortungsbewussten Image verhelfen, ohne dafür jedoch eine echte Grundlage zu haben. So heißt es beispielsweise noch nicht, dass Produkte wirklich natürlich, sauber und „grün“ sind, nur weil sie in hübsche Braunglas-Fläschchen verpackt sind. 
 Die Definitionen „echter“ (zertifizierter) Naturkosmetik können zunächst verwirren. Die Abgrenzung zu sogenannter „naturnaher Kosmetik“ und konventioneller Kosmetik ist jedoch gar nicht so schwierig. Beginnt man, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, so braucht es zugegebenermaßen etwas Zeit, um sich in diesem Definitions- und Label-Dschungel zurechtzufinden. Einmal durchgestiegen, kann man mit kritischem Blick auf die Inhaltsliste jedoch schnell feststellen, ob jemand wirklich hält, was er verspricht. 
  Hier  kannst du nochmal tiefer ins Thema Labels und Greenwashing eintauchen. &amp;nbsp;Wie du viele schädliche Inhaltsstoffe erkennen und vermeiden kannst, haben wir  hier  für dich zusammengefasst. 
    Nichts drin außer Wasser, Ethanol und Duftstoffe?   
 Der wohl gewichtigste Vorwurf, den man über Naturkosmetik immer wieder liest, ist, dass es sich dabei um Kosmetik ohne echte Effekte handelt, die im Großen und Ganzen aus den Inhaltsstoffen Wasser, Alkohol und jeder Menge Duftstoffe besteht. 
 Eine Tatsache ist, dass zertifizierte Naturkosmetik eingeschränkt ist, was den Einsatz von Konservierungsstoffen angeht. Nur wenige Kosmetikprodukte (sowohl bei konventioneller Kosmetik als auch bei Naturkosmetik) kommen ohne den Einsatz von Wasser aus. Handelt es sich nicht um Öle, Salben oder Seifen, die kein Wasser beinhalten, müssen die Produkte konserviert werden, da Wasser die ideale Lebensgrundlage von Mikroorganismen, wie Bakterien, Pilze oder Hefen ist, die sich dort vermehren und ein Produkt so verderben können. 
 Für konventionelle Kosmetik gibt es eine ganze Reihe synthetischer Konservierungsmittel, die recht günstig in der Herstellung sind, wie z.B.  Formaldehyd, Formaldehydabspalter und vor allem Parabene . 
 Bei der Konservierung von Naturkosmetikprodukten ist, neben keimfreiem Arbeiten bei der Produktion und der Wahl der Verpackung, die vor dem Eindringen von Luft und Licht schützt, die Wahl des konservierenden Stoffes ausschlaggebend. Neben dem Einsatz von Ethanol, also Alkohol, gibt es noch weitere Möglichkeiten. Je nach Zertifizierung sind z.B. naturidentische Stoffe, die zwar synthetisch, aber sehr mild sind, zugelassen. Solche Stoffe sind z.B. Benzoesäure und ihre Salze, Salicylsäure und ihre Salze oder Sorbinsäure und ihre Salze. Auch ätherische Öle haben eine antibakterielle Wirkung, weshalb sie gerne als natürliche Methode der Konservierung verwendet werden. 
 Sowohl Alkohol als auch ätherische Öle, als natürliche Duftstoffe und/oder Konservierungsmittel in Naturkosmetik, werden von Hautpflegeexperten teilweise kritisch gesehen. 
 Zu viel Alkohol kann die Haut austrocknen, auch wenn der in der Naturkosmetik verwendete aus natürlichen Rohstoffen wie z.B. Zucker oder Weizen gewonnen wird. Um dies zu verhindern, verwenden viele Naturkosmetikhersteller hochwertige rückfettende und feuchtigkeitsspendende Bestandteile in ihren Produkten. 
  Düfte, insbesondere ätherische Öle, haben eine Wirkung auf unseren Körper und unsere Psyche. In Kosmetikprodukten kommen sie in erster Linie zum Einsatz, um einen positiven olfaktorischen Eindruck beim Kunden zu hinterlassen. Wenn die Produkte, die wir auf unsere Haut auftragen, für uns „gut reichen“, benutzen wir sie lieber. Im Zusammenhang mit ätherischen Ölen muss man sich jedoch mit der Tatsache auseinandersetzen, dass diese (haut-)reizend, photosensibilisierend und sensibilisierend sein können. Wir favorisieren natürliche Inhaltsstoffe und geben ihnen aus Überzeugung Vorrang in unseren Produkten. Jedoch ist uns bewusst, dass etwas, „nur weil es natürlich ist“, nicht unbedingt auch immer gut für uns sein muss. Gerade für Babys, Kleinkinder, ältere Menschen, Schwangere und Stillende ist nicht jedes ätherische Öl geeignet. In Kosmetika kommen ätherische Öle nur in sehr schwacher Konzentration vor und müssen auch auf der Verpackung ausgewiesen werden. Vor allem für die genannten Gruppen und bei individuellen Allergien empfiehlt sich jedoch, auf Produkte zurückzugreifen, die ohne Duftstoffe auskommen. &amp;nbsp; 
 Unsere beiden naturreinen Hautöle und auch unsere Gesichtscreme, die gerade in den Startlöchern steht und sehr bald unser Produktsortiment erweitern wird, sind daher unparfümiert. 
   Unser Fazit: Auf die Formulierung kommt es an!   
 Naturkosmetik hat unserer Überzeugung nach deutlich mehr zu bieten als Wasser, Alkohol und Duftstoffe, auch wenn sie in der Wahl ihrer Komponenten im wahrsten Sinne des Wortes „natürlich“ eingeschränkt ist. Kluge Produkt-Formulierungen, wirksame Inhaltsstoffe und moderne Produktionsweisen sind nicht nur konventioneller Kosmetik vorbehalten. Wir bei ALZOE sind große Liebhaber natürlicher, wirksamer und nachhaltiger Inhaltsstoffe, jedoch keine Fans von Werbe-Claims und Pauschalisierungen wie „Hauptsache ohne Chemie“. 
 Denn tatsächlich ist „Chemie“ am Ende des Tages ja erst einmal nur die „Lehre vom Aufbau, Verhalten und der Umwandlung von Stoffen sowie den dabei geltenden Gesetzmäßigkeiten“. Und damit ist dann ja auch der natürlichste Stoff Chemie. 
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                            <updated>2021-09-14T15:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Schädliche Stoffe in deiner Kosmetik erkennen und vermeiden</title>
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                                            Warum wir sehr wählerisch sein wollten, wenn es um unsere Haut geht. Wir kennen sie alle - die Versprechen vieler Kosmetikhersteller klingen nahezu zu gut, um wahr zu sein. Ob sie es am Ende sind oder nicht, bleibt letztlich oft eine Frage der individuellen Empfindung und Erfa...
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                  Warum wir sehr wählerisch sein sollten, wenn es um unsere Haut geht.  
 Wir kennen sie alle - die Versprechen vieler Kosmetikhersteller klingen nahezu zu gut, um wahr zu sein. Ob sie es am Ende sind oder nicht, bleibt letztlich oft eine Frage der individuellen Empfindung und Erfahrung. Allerdings gibt es einige gewichtige Gründe, v.a. bei konventioneller Kosmetik, überaus wählerisch zu sein und nicht alles, was hervorragend und vielversprechend klingt und dazu vielleicht auch noch hochpreisig ist, an unsere Haut zu lassen.&amp;nbsp; 
   Unser größtes Organ – unsere Haut    
 Immer mehr Menschen sind mittlerweile sehr wählerisch bei den Dingen, die sie durch ihre Ernährung in ihren Körper lassen. Viele sind sich jedoch nicht bewusst, dass unsere Haut unser größtes Organ ist und wir auch darüber zahlreiche Schadstoffe aufnehmen, v.a. durch die Kosmetikprodukte, die wir nur allzu oft unhinterfragt verwenden. Während die Schadstoffe, die über die Nahrung in unseren Körper gelangen, durch den Verdauungsvorgang gefiltert werden, gelangen die über die Haut aufgenommenen Schadstoffe auf direktem Wege in unseren Blutkreislauf. 
 Eine Auseinandersetzung mit den Inhaltsstoffen der Produkte, die wir täglich verwenden, ist daher nicht nur ratsam, sondern mittlerweile auch unbedingt notwendig. Denn besonders in Produkten, die keine zertifizierte Naturkosmetik sind, stecken viele Inhaltsstoffe, die niemand gerne auf (und auch in) seinem Körper wiederfinden möchte. Die Palette an schädlichen Inhaltsstoffen reicht dabei von Silikonen, über synthetische Duftstoffe, bis hin zu hormonell wirksamen Stoffen zur Konservierung. 
  Falls auch du mit den zahlreichen Nummern und unaussprechlichen Bezeichnungen auf deinen Kosmetikverpackungen nicht viel anzufangen weißt, dann bist du wenigstens in professioneller Gesellschaft. Sogar kosmetisches Fachpersonal weiß oft nicht, was genau hinter den verwendeten Inhaltsstoffen steckt und warum diese unserer Gesundheit auf lange Sicht enormen Schaden zufügen können. 
 Wir haben euch die gängigsten Inhaltstoffe konventioneller Kosmetik, die ihr besser meiden solltet, einmal in aller Kürze zusammengestellt: 
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   Inhaltsstoffe, die krank machen können   
   Benzophenone    
  INCI Bezeichnung : Butyl Methoxydibenzoylmethane Oxybenzone, 4-Methylbenzylidene Camphor, Benzophenone-1 bis -4 
  Einsatz und mögliche Probleme : Sie kommen z.B. als chemische UV-Filter in Sonnencremes zum Einsatz. Auch in vielen anderen Pflegeprodukten werden sie verwendet, um Duftstoffe und Farben vor der Zerstörung durch UV-Strahlung zu schützen. Benzophenone und ihre Verbindungen wirken irritierend auf der Haut und in den Augen und sind allergieauslösend, weshalb sie besonders für Menschen mit empfindlicher Haut nicht geeignet sind. Sie stehen darüber hinaus im Verdacht, hormonell wirksam zu sein und die Krebsentstehung zu begünstigen. 
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    Mineralöle, Paraffine und synthetisches Glycerin   
  INCI Bezeichnung : Mineral Oil, Petrolatum, Paraffinum Liquidum, Paraffinum Subliquidum, Cera Microcristallina, Microcrystalline Wax, Ozokerit, Ceresin, Vaseline 
  Einsatz und mögliche Probleme : Inhaltsstoffe auf Mineralölbasis, wie z.B. Paraffine und synthetisches Glycerin, werden in herkömmlicher Kosmetik oft als Basis für Cremes, Lotions, Öle oder Haarpflegeprodukte verwendet. Auch wegen ihrer filmbildenden und wasserabweisenden Eigenschaften werden sie genutzt. Die Herstellung ist günstig und diese synthetischen Stoffe haben nur ein geringes allergenes Potential. In der Naturkosmetik sind keinerlei Inhaltsstoffe auf Mineralölbasis zugelassen, da sie sich auf die Haut legen, die Poren verstopfen und zu (un)guter Letzt auch keine pflegenden Eigenschaften besitzen. Die Haut kann darunter nicht mehr mit Nährstoffen versorgt werden. Neben den schlechten Auswirkungen auf die Haut, leidet auch die Umwelt unter diesen Inhaltsstoffen. Denn sie können nicht abgebaut werden, lagern sich ab und schädigen z.B. Gewässer nachhaltig. 
   &amp;nbsp;   
   Parabene    
  INCI Bezeichnung : Probylparaben, Butylparaben, Methylparaben, Ethylparaben, Pentylparaben, Benzylparaben, Phenylparaben, Isobutylparaben, Isopropylparaben 
  Einsatz und mögliche Probleme : Parabene werden auf Grund ihrer antimikrobiellen und fungiziden Wirkung als Konservierungsstoffe verwendet. In Naturkosmetik sind Parabene ebenfalls nicht zugelassen, da sie sich im Körper anreichern können, im Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein und Krebs zu begünstigen. 
   &amp;nbsp;   
   Weichmacher (insbesondere Phthalate)   
  INCI Bezeichnung : Diethyl Phthalate, Diethylhexyl Phthalate, Di-n-Butylphthalate (DBP) 
  Einsatz und mögliche Probleme : Sie werden in der konventionellen Kosmetik verwendet, um eine cremige Textur zu erhalten. Außerdem werden sie als Vergällungsmittel für Alkohol verwendet. Sobald die Bezeichnung „Alkohol denat.“ in der Liste der Inhaltsstoffe aufgelistet ist, kann es sein, dass hierfür Phthalate verwendet wurden. Da sie fett- und wasserlöslich sind, können sie von der Haut aufgenommen werden und sich im Körper anreichern. Sie können zum Beispiel die Funktion der Bauchspeicheldrüse beeinträchtigen sowie Fettleibigkeit und Diabetes begünstigen. Besonders bei Männern kann die starke hormonelle Wirkung Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. 
    Weitere Weichmacher    
  INCI Bezeichnung : Propylene Glycol, 1,2-Propanediol, 1,2-Dihydroxypropane, Methyl Ethyl Glycol (MEG), Methylethylene Glycol 
  Einsatz und mögliche Probleme :&amp;nbsp; Diese Weichmacher dienen in konventioneller Kosmetik und auch in medizinischen Salben als Feuchthaltemittel, durch welches das Produkt geschmeidig und zeitgleich konserviert wird. Weichmacher können allergische Reaktionen hervorrufen und zu Schäden an Nieren und Leber führen, weil sie sich im Körper anreichern. 
 &amp;nbsp; 
   Emulgatoren    
  INCI Bezeichnung : PEG, PPG, Ceteareth-8, Polyethylenglykol 
  Einsatz und mögliche Probleme:  Jedes Produkt, das aus Wasser und Öl besteht, benötigt einen Emulgator, damit sich die beiden Bestandteile vermischen. &amp;nbsp;In der konventionellen Kosmetik kommen meist PEGs zum Einsatz. Sie reagieren aber nicht nur mit Fett und Feuchtigkeit, sondern auch mit der Haut, wodurch die Barrierefunktion gestört wird und Schadstoffe leichter aufgenommen werden können. Bei häufiger Anwendung trocknet die Haut zunehmend aus. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   Chemische Tenside   
       
  INCI Bezeichnung:  Sodium-Lauryl-Sulfat, Sodium-Laureth-Sulfat, Ammonium-Lauryl-Sulfat, Sodium-Myreth-Sulfat 
  Einsatz und mögliche Probleme : Von Badezusätzen über Haarfestiger und Shampoos bis hin zu Zahnpasta und Mundsprays - soll ein Produkt schäumen und reinigen, braucht man Tenside. In konventioneller Kosmetik handelt es sich dabei häufig um aggressive waschaktive Substanzen und Schaumbildner, die Haut und Schleimhäute reizen und austrocknen können, da durch die hohe Waschkraft mehr Talg von der Haut entfernt wird als nötig. Menschen mit empfindlicher Haut (oder z.B. juckender Kopfhaut und Schleimhäute) sollten auf chemische Tenside verzichten. 
   &amp;nbsp;   
   Silikone    
  INCI Bezeichnung:  Dimethicone, Trimethicone, Methicone, Amodimethicone, Polysiloxane, uvm. Um Silikone zu erkennen, auf Endungen „-methicone“ und „-siloxane“ achten. 
  Einsatz und mögliche Probleme : Silikone werden v.a. dafür verwendet, um Produkte leichter auftrag- und verteilbar zu machen. Sie sorgen zudem für ein weiches Gefühl auf Haut und Haaren und täuschen einen Pflegeeffekt vor. Tatsächlich aber legen sich Silikone, bei denen es sich um chemisch hergestellte flüssige Kunststoffe handelt, wie eine luftdichte Schicht über Haut und Haare. Nährstoffe können von ihnen durch regelmäßige Verwendung silikonhaltiger Produkte immer weniger gut aufgenommen werden und sie trocknen darunter aus. 
   &amp;nbsp;   
    Duftstoffe    
  INCI Bezeichnung : z.B. Eugenol, Cinnamal, Citral, Limonene, Coumarin, Citronellol, Farnesol, Linalool 
  Einsatz und mögliche Probleme : Duftstoffe sind einer der häufigsten Inhaltsstoffe in kosmetischen Produkten ohne echte Wirkung. Weil die meisten Menschen „gut“ riechen und ihren eigenen Körpergeruch überdecken möchten, enthalten nahezu alle Bodylotions, Shampoos, Duschgels und Deodorants Duftstoffe. Meist werden diese sehr harmlos als „Parfum“ oder Englisch „Fragrance“ deklariert. Viele Duftstoffe gelten allerdings als gesundheitlich bedenklich, weil die allergenes Potential haben oder Allergien verstärken können. 
 Künstliche Moschus-Düfte können sich beispielsweise in unserem Körper sowie in der Umwelt anreichern und stehen im Verdacht, allergieauslösend, hormonell wirksam und sogar krebserregend zu sein. 
 Wer empfindliche Haut hat oder den Verdacht, empfindlich auf Duftstoffe zu reagieren, sollte grundsätzliche (auch bei Naturkosmetik, bei der ebenfalls natürliche Duftstoffe zum Einsatz kommen) auf duftstofffreie Produkte setzen.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Alle Chemie schlecht?  
 Nicht alles, was in den Inhaltsstoffen konventioneller Kosmetik aufgeführt ist, ist schlecht, nur weil es einen chemischen Namen trägt. Bei vielen Inhaltsstoffen ist ein genauerer Blick aber unbedingt notwendig. Natürlich sollte sich jeder ganz grundsätzlich fragen, wie viel ihm seine Schönheit wirklich wert ist und wie viele Gefahren für unsere Gesundheit wir für ein makelloses Äußeres bereit sind einzugehen. Oftmals halten Produkte mit bedenklichen oder gar gefährlichen Inhaltsstoffen gar nicht, oder zumindest nicht nachhaltig, was sie versprechen. 
 Unser Fazit lautet ganz klar: Let’s be picky! Denn die Kosmetikprodukte, die wir verwenden, gehen uns sprichwörtlich unter die Haut… 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2021-08-06T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Arganöl – eine Wunderwaffe gegen Hautalterung, trockene und problematische Haut</title>
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                                            Arganöl hat, aufgrund seiner Vielseitigkeit und der zahlreichen positiven Eigenschaften, die ihm nachgesagt werden, in den vergangenen Jahren einen echten Hype sowohl in der Sterneküche als auch in der Kosmetikbranche erlebt. Ist dieser gerechtfertigt, fragst du dich? 
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                 Arganöl hat, aufgrund seiner Vielseitigkeit und der zahlreichen positiven Eigenschaften, die ihm nachgesagt werden, in den vergangenen Jahren einen echten Hype sowohl in der Sterneküche als auch in der Kosmetikbranche erlebt. Ist dieser gerechtfertigt, fragst du dich? 
 Wir glauben JA und möchten dich natürlich auch wissen lassen, wie wir zu dieser Einschätzung kommen. Komm doch einfach mit auf eine kleine Reise nach Marokko, dem Ursprungland des „flüssigen Golds“, wie Arganöl auch oft genannt wird. 
 In diesem Artikel erfährst du, woher Arganöl genau kommt und wie es gewonnen wird, was es so wertvoll und exklusiv macht und natürlich, wie du deine tägliche Beauty-Routine mit Arganöl auf ein neues Level bringen kannst! 
 Neugierig? Na dann los… 
  Herkunft und Herstellung   
 Wir reisen in den Südwesten Marokkos, wo der  Argania Spinosa , der Arganbaum beheimatet ist. Nur hier wächst auf etwa 822.000 ha der „Baum des Lebens“, wie ihn die marokkanische Bevölkerung auch nennt. Die UNESCO hat dieses Arganiengebiet im Jahr 1998 zum Biosphärenreservat erklärt, womit der Baumbestand nur zur Ölgewinnung genutzt, jedoch nicht mehr gefällt werden darf, da dieser stark gefährdet ist und die Wiederaufforstung sich als sehr schwierig erweist. 
 Das kostbare Öl wird aus den Samen der Fruchtkerne gewonnen und traditionell von den Berberfrauen mühevoll hergestellt. Die Gewinnung von nur einem Liter dieses Öls dauert etwa 20 Stunden und bedarf über 30 kg Früchte. Da der Arganbaum sehr dornig ist, müssen die Frauen warten, bis die Früchte zu Boden fallen, bevor sie sie sammeln und weiterverarbeiten können. Durch das Trocknen in der Sonnen, werden die Kerne aus der Frucht freigelegt. In diesen Kernen befinden sich meist drei kleine Samen (die sogenannten Mandeln), die bei der Speiseölgewinnung geröstet und dann mit einer Ölmühle kaltgepresst werden. Das manuelle Mahlen in einer Steinmühle wird heute jedoch von modernen elektronischen Ölmühlen übernommen. Zur Gewinnung von Arganöl für kosmetische Produkte werden die Samen nicht geröstet, was allerdings den Ertrag mindert und das Öl teurer macht. Manchmal werden auch organische Lösungsmittel eingesetzt, die dann wiederum mehr Öl aus den Samen herauslösen als bei der Kaltpressung, jedoch die Qualität des Arganöls mindern. 
 Der aufwendige Herstellungsprozess (über den du  hier &amp;nbsp;übrigens noch mehr lesen kannst) ist auch der Grund für den hohen Preis des Arganöls. Jedoch gibt es natürlich auch in Sachen Arganöl qualitative und preisliche Unterschiede. 
  Qualitätsstufen von Arganöl  
 Nach marokkanischen Normen gibt es kalt gepresstes Arganöl in vier Qualitäten. Grundsätzlich gilt: Je weniger freie Ölsäure das Öl enthält, desto hochwertiger ist es. So hat z.B. Arganöl mit der Bezeichnung „L&#039;huile d&#039;argane vierge EXTRA“ max. 0,8 g freie Säure in 100 g und hat damit die höchste Qualität. Neben der Qualitätsstufe „fine“ (1,5 g freie Säure in 100 g) und „courante“ (max. 2,5 g freie Säure in 100 g) gibt es noch die Stufe „lampante“ (mehr als 2,5 g freie Säure in 100 g). Diese ist jedoch nicht mehr zum Verzehr geeignet. 
 Unser ALZOE Arganöl hat die höchste Qualitätsstufe und ist deshalb auch teurer als Öle anderer Marken. Der Hinweis „reines Arganöl“ aus „biologischer Erzeugung“ findet sich auch auf deutlich günstigeren Ölen. Jedoch gibt dieser letztlich noch keinen Hinweis auf die Qualitätsstufe des Arganöls. Ein weiterer Grund, warum unser Arganöl nicht im günstigen Preissegment zu finden ist, ist die Tatsache, dass unser Produzent in einer Frauenkooperative engagiert ist, bei der die Frauen, welche das kostbare Öl herstellen, eine bessere soziale Stellung und eine überdurchschnittliche Vergütung erhalten. Darüber hinaus werden soziale Projekte gefördert, z.B. der Bau und Unterhalt von Schulen in Marokko. Letztlich waren es diese Gründe, die uns dazu bewegt haben, einen deutlich höheren Rohstoffpreis zu bezahlen. Wir vertrauen darauf, dass unsere Kunden dieses Anliegen teilen. 
  Wertvolle Wirkstoffe im Arganöl  
   
 Arganöl enthält viele wichtige Inhalts- und Wirkstoffe, die eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den Körper haben. So schützen z.B. Antioxidantien den Körper vor freien Radikalen. Ebenfalls ist es reich an Vitamin-E – genauer der Variante Gamma-Tocopherol, deren biologische und pharmakologische Bedeutung bereits in Studien belegt wurde. Besonders durch diesen Wirkstoff unterscheidet sich Arganöl von anderen Ölen. Sterole wie Spinasterol und Schottenol sind ebenfalls selten und stehen aufgrund ihrer wirkungsvollen Eigenschaften besonders im Fokus der Wissenschaft. Auch Wirkstoffe wie Quercetin sind im Arganöl enthalten. Sie hemmen Entzündungen, schützen unsere Zellen und senken den Blutdruck. Die enthaltenen Flavonoide, wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, wirken antibakteriell. 
 Die marokkanischen Berber kennen die Heilkräfte des Arganöls genau. Sie nutzen es beispielsweise zur Behandlung von Magen- und Darmbeschwerden, Herz- und Kreislauferkrankungen, bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Akne aber auch Windpocken, zum Schutz vor und Pflege bei Sonnenbrand und zur Vorbeugung gegen Schwangerschaftsstreifen. 
  Arganöl in deiner Beauty-Routine   
 Die kosmetische Wirkung von Arganöl ist mittlerweile auch über die Grenzen Marokkos in der ganzen Welt bekannt. 
   
   Mit HAUT…   
 So wurde Arganöl in den vergangenen Jahren zu einem sehr beliebten Hautpflegemittel. Dabei ist es vermutlich besonders der Anti-Aging-Effekt von Arganöl, der ihm zu seiner Beliebtheit verholfen hat. Das Öl kann besonders tief in die Haut einziehen und so auch tiefere Hautschichten erreichen. Neuere Untersuchungen zur kosmetischen Wirkung von Arganöl haben einen regenerativen Effekt auf die Haut aufgezeigt. Des Weiteren wurde nachgewiesen, dass Arganöl die Haut restrukturiert, den Hautstoffwechsel begünstigt und ihre Hydratation erhöht. Denn aufgrund des hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren kann Arganöl die Haut befeuchten ohne körpereigene Funktionen zu beeinträchtigen. Daher profitiert vor allem trockene Haut von den positiven Eigenschaften des Arganöls. Da es nicht komedogen und auf der Haut nur wenig fettend wirkt, kann es jedoch von allen Hauttypen ohne Bedenken zur Körperpflege genutzt werden. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   UNSERE TIPPS  : Trage wenige Tropfen Öl auf die gereinigte und noch feuchte Gesichtshaut oder den nach dem Duschen noch feuchten Körper auf. So schließt das Öl die Feuchtigkeit noch besser in der Haut ein und sie wird es dir danken! Du kannst Arganöl für ein Extra an Pflege natürlich auch einfach in deine Gesichts- oder Körperpflege mischen. 
   
   …und HAAR   
 Sowohl Kopfhaut als auch Haare profitieren von einer regelmäßigen Anwendung des Arganöls. Du kannst deine gereizte Kopfhaut beruhigen und lästige Schuppen loswerden. Arganöl fördert die Durchblutung und kann neuen Schuppen vorbeugen. Die enthaltene Linolsäure schützt vor Haarbruch und schenkt dem Haar Elastizität und Spannkraft. Mitunter kann mithilfe von Arganöl sogar das Haarwachstum beschleunigt und Haarausfall vorgebeugt werden. Um glänzendes und gesundes Haar zu bekommen, kannst du das reine Öl auch einfach als Haaröl verwenden. 
 Und was für unser Haupthaar funktioniert, gilt natürlich auch für Wimpern und Augenbrauen. Bei regelmäßiger Anwendung wirkt Arganöl dem vorzeitigen Abbrechen oder Ausfallen der Wimpern entgegen und macht sie dichter und gepflegter. 
   UNSER TIPPS  : 
  Zur Pflege der Kopfhaut:   
 Einfach vor der Haarwäsche in die Kopfhaut einmassieren, (auch gerne über Nacht) einwirken lassen und anschließend das Haar wie gewohnt waschen. 
  Zur Pflege der Haare : 
 Das Öl in die feuchten Haare einmassieren, etwa 20 Minuten einwirken lassen und anschließend gründlich ausspülen. Bei zu Trockenheit neigenden Haaren können wenige Tropfen des Öls nach dem Waschen in die Längen und Spitzen eingearbeitet werden. Sie müssen nicht ausgespült werden. 
  Zur Augenbrauen- und Wimpernpflege : 
 &amp;nbsp;  
 Vor dem Schlafen einen Tropfen Arganöl auf den Wimpernkranz, die Wimpern und die Augenbrauen auftragen, leicht einmassieren und einziehen lassen. 
 Da unsere Nägel, ebenso wie unser Haar, hauptsächlich aus Keratin bestehen, können natürlich auch diese nachhaltig mit Arganöl gepflegt werden. Wer regelmäßig etwas Arganöl in die Nagelhaut und den Nagel selbst einmassiert, macht ihn dadurch widerstandsfähiger und schützt ihn vor Einreißen, Splittern und Abbrechen. 
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            <title type="text">Zertifizierte Naturkosmetik – auf das Siegel kommt es an!</title>
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                 Dass Naturkosmetik irgendwie besser ist als herkömmliche Kosmetik, wissen die meisten Menschen. Aber auch bei Naturkosmetik gibt es enorme Unterschiede, zumal dieser Begriff in Deutschland nicht rechtlich geschützt ist und somit prinzipiell für jede Art der Kosmetik verwendet werden könnte. Anders als z.B. beim Begriff „Bio“ ist bisher nicht reglementiert, welche Produkte hierzu zählen dürfen. So gelingt es Kosmetikherstellern immer wieder, auf besonders raffinierte Weise den Eindruck zu erwecken, ihre Produkte seien besonders „natürlich“. Es gibt sogar einen Begriff hierfür: „Greenwashing“ nennen Experten dieses Marketing-Instrument. 
 Wer sich schon eingehender mit dieser Thematik beschäftigt hat, ist dabei sicher auch schon auf den Begriff „zertifizierte Naturkosmetik“ gestoßen. Wir möchten euch mit diesem Blogpost hineinnehmen in die Welt der ECO-Zertifizierungen, euch verschiedene Zertifikate bzw. Öko-Siegel vorstellen und euch auch an unseren Gedanken teilhaben lassen, warum wir gerade ein eigenes Zertifikat für unsere Produkte entwickeln und zukünftig verwenden möchten. Mit diesem Wissen kann man sich dann guten Gewissens auf die Suche nach den passenden Produkten machen… 
   Was ist zertifizierte Naturkosmetik?   
 Eine Naturkosmetik-Zertifizierung ist sozusagen die Bestätigung der Qualität der eigenen Produkte durch einen unabhängigen Dritten. Durch eine Zertifizierung weist man nach, dass diese nach einem klar definierten und öffentlich zugänglichen Naturkosmetik-Standard herstellt und regelmäßig geprüft werden. Das verwendete Siegel lässt Geschäftspartner und Kunden sofort erkennen, welche Richtlinien für Naturkosmetik verfolgt werden. Durch eine Zertifizierung kann auch der Verdacht auf Greenwashing von vornherein ausgeschlossen werden.&amp;nbsp; 
 Grundsätzlich kann jeder Hersteller seine eigenen Richtlinien für Naturkosmetik entwickeln und seine Produkte dann zertifizieren lassen. Es gibt einige bekannte und auch weniger verbreitete, die man kennen sollte: 
   Die bekanntesten Naturkosmetik-Siegel   
 Die gängigen Siegel für zertifizierte Naturkosmetik und Bio-Kosmetik haben einige wesentliche Kriterien gemeinsam. Sie verzichten z.B. auf synthetische Farb-, und Duftstoffe sowie Konservierungsstoffe (z.B. Parabene), auf erdölbasierte Inhaltsstoffe (z.B. Paraffine), Silikone, und gentechnisch veränderte Organismen. Außerdem müssen alle Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs oder naturidentisch sein. Abhängig vom Zertifikat muss ein festgelegter Mindestanteil der Inhaltsstoffe aus Bio-Anbau stammen. 
 Hersteller von zertifizierter Naturkosmetik achten außerdem auf eine möglichst umwelt- und ressourcenschonende Herstellung der Produkte sowie die Verwendung möglichst umweltschonender und recycelbarer Verpackungen. 
 Das bekannteste Öko-Siegel in Deutschland ist das  BDIH-Siegel . BDIH steht für den Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel. Dieser vergibt sein Siegel seit dem Jahr 2001 und steht für „echte Naturkosmetik“. Zentrale Vorgaben der Standards sind, neben den oben bereits genannten, z.B. dass die Produkte nicht bestrahlt werden dürfen. Auch die Berücksichtigung des Artenschutzes, des Tierversuchsverbots, der Grundsätze von Green Chemistry und der Verwendung von nachhaltigem Palmöl sind notwendig Voraussetzungen, um mit dem BDIH-Siegel zertifiziert werden zu können. Außerdem gibt es klar geregelte Vorgaben für die irreführungsfreie Kennzeichnung und Bewerbung, insbesondere für „Biowerbung“ 
 Über die Grenzen Deutschlands hinaus ist der größte Kontroll- und Zertifizierungsverband  EcoCert  bekannt, der in über 80 Ländern weltweit arbeitet. Hier wird in zwei Stufen zertifiziert: Bei  Biokosmetik  müssen mindestens 95% der natürlichen Inhaltsstoffe und mindestens 10% der gesamten Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau stammen. Bei  Naturkosmetik  müssen mindestens 50% der natürlichen Inhaltsstoffe und mindestens 5% der gesamten Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau stammen. 
 Die Interessengemeinschaft  NaTrue  istein internationaler Non-Profit-Verbandundzertifiziert seit 2008 Produkte in drei Qualitätsstufen, die man an der Anzahl der Sterne unterscheiden kann. So erfüllen die Produkte mit einem Stern alle strengen Grundanforderungen an natürliche Inhaltsstoffe. Zwei Sterne bekommen hier Naturkosmetikprodukte, wenn Naturstoffe zu 70 Prozent aus kontrolliert biologischer Erzeugung und/oder kontrollierter Wildsammlung enthalten sind. Drei Sterne erhält man bei NaTrue, wenn mindestens 95 Prozent der Rohstoffen aus kontrolliert biologischer Erzeugung kommen. 
 Neben diesen bekannten und großen Zertifizierungsverbänden gibt es auch weniger bekannte Verbände, wie beispielsweise  ICADA  (Internationaler Verband für präparative und apparative Kosmetik sowie Nahrungsergänzungsmittel), bei dem auch unsere Produkte zertifiziert sind.&amp;nbsp; Er betreut vor allem kleine und mittelständische Unternehmen und steht in seinen Zertifizierungsstandards den Größeren in nichts nach. Ganz im Gegenteil - das ICADA-Siegel ist nicht nur ebenso vertrauenswürdig wie die deutlich bekannteren Siegel, es hat sogar in bestimmten Bereichen wesentlich strengere Richtlinien, wie z.B. bei der Anzahl der zugelassenen Chemikalien. 
   Wo liegen die Unterschiede bei den Naturkosmetik-Zertifizierungen?   
 Die Unterschiede liegen, neben dem Bekanntheitsgrad der Siegel (also v.a. der Anzahl der zertifizierten Unternehmen), vor allem beim Bio-Anteil der enthaltenen Inhaltsstoffe. 
 Ein ebenfalls gewichtiger Punkt sind die Kosten einer Zertifizierung, die sich letztlich natürlich auch im Preis der Produkte widerspiegeln. Nicht zuletzt aus diesem Grund entscheiden sich vor allem viele kleine Unternehmen und Startups für einen preiswerteren Zertifizierer. 
 Die Zertifizierungskosten sind hoch und setzen sich aus den Lizenzgebühren beim Entwickler des Naturkosmetik-Standards (Standardgeber) und den Kosten für die Durchführung der Zertifizierung bei der zertifizierenden Stelle (Zertifizierer) zusammen. 
 Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, unsere Produkte ab Ende 2021 mit einem eigenen Siegel zu zertifizieren. Unsere Produkte entsprechen schon jetzt den höchsten Qualitätsansprüchen, was sich vollumfänglich in unserem Siegel widerspiegeln wird. 
 Diese Entscheidung hat nicht nur Vorteile für uns, sondern natürlich auch für euch, unsere Kunden: Wir haben uns dazu entschieden, die dann nicht mehr anfallenden Zertifizierungskosten im Namen von ALZOE und unseren Kunden zu spenden und einige Herzens-Projekte finanziell zu unterstützen. 
 Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit unseren Produkten nicht nur einen Beitrag zu einem nachhaltigeren Umgang mit natürlichen Ressourcen leisten, sondern auch wunderbare Hilfsprojekte weltweit unterstützen können. Danke, dass ihr mit eurer Unterstützung ein Teil hiervon seid! 
 Euer ALZOE-Team 
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            <title type="text">Vom Rohstoff zur Seife - und warum Qualität auch in diesem Fall ihren Preis hat</title>
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                                            Interessiert es dich, wie die Produktion unserer Seifenstücke eigentlich vonstattengeht? Und warum diese teurer sind als andere Seifen, die beispielsweise in Drogerien erhältlich sind? Dann bist du hier genau richtig! Wir laden dich ein zu einem Blick hinter die Kulissen unser...
                                        ]]>
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                 Interessiert es dich, wie die Produktion unserer Seifenstücke eigentlich vonstattengeht? Und warum diese teurer sind als andere Seifen, die beispielsweise in Drogerien erhältlich sind? 
 Dann bist du hier genau richtig! Wir laden dich ein zu einem Blick hinter die Kulissen unserer Seifenmanufaktur in Wiernsheim und glauben, dass ein Mehr an Transparenz und Glaubwürdigkeit in einer immer komplexer und intransparenter werdenden Welt ein absolutes Muss für die Zukunft ist! 
 Wer sich selbst auf die Fahne schreibt, 100% natürlich zu sein, darf in keinem Punkt der Wertschöpfungskette Kompromisse eingehen. Und darauf haben wir bei ALZOE uns von Herzen verpflichtet. Seit 2019 produzieren wir naturreine Seifen in unserer kleinen, aber feinen Produktionsstätte in Wiernsheim, einer beschaulichen Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg. 
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   Warum Naturseife?   
  Der Unterschied in der Qualität eines Seifenstücks liegt natürlich besonders in der Qualität der verwendeten Rohstoffe. Konventionelle Seifen bestehen oft aus günstigen tierischen Fetten und beinhalten synthetische Zusätze wie chemische Farbstoffe, Duftstoffe, Konservierungs- und sonstige Füllstoffe, die weniger preisintensiv sind als ihre natürlichen Pendants. Bei Naturseifen werden nur Rohstoffe aus natürlichen Quellen, wie z.B. pflanzliche Fette, Pflanzenextrakte und ätherische Öle verwendet, die meist aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. ECO-Zertifizierungen und Prüfsiegel geben hier weiter Aufschluss über die Herkunft und Qualität der Rohstoffe und Herstellungsverfahren. Wir sind durch den Kosmetik-Verband ICADA als Hersteller von Naturkosmetik zertifiziert. 
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   Selbst bei Naturseifen gibt es Unterschiede    
 Denn auch innerhalb des Naturseifen-Segments gibt es diesbezüglich deutliche Unterschiede. Wie schon in unserem letzten Post erwähnt [LINK zum letzten Post], lässt der Gesetzgeber auch bei zertifizierten Organic-Labels einen gewissen Spielraum zu, der oft genutzt wird. Wir nutzen diesen Spielraum aus Überzeugung nicht. In den ALZOE-Seifen stecken nicht nur die geforderten 95% Inhaltsstoffe pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs, sondern die vollen 100%. 
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   Der aufwendige Produktionsprozess   
 Bevor die kostbaren Rohstoffe für unsere Seifen wie Sheabutter, Kakaobutter, Kokosnussöl, Jojobaöl, Mohn, Tonerde, Calendulablüten oder die ätherischen Öle verarbeitet werden können, werden sie einer Doppelprüfung unterzogen. 
  Ein erster Härtetest -&amp;nbsp; die sogenannte Fremdprüfung - geschieht bereits vor dem Eintreffen der Rohstoffe in unserer Manufaktur durch den Rohstofflieferanten, der durch einen Prüfbericht die einwandfreie Qualität sicherstellt. 
 In unserem hauseigenen Labor in Wiernsheim erfolgt dann eine weitere Probenentnahme und Sicherstellung der vereinbarten Rohstoffqualität. Sind die Mitarbeiter in der Produktion nicht zufrieden, werden die Rohstoffe wieder retour geschickt und ausgetauscht. 
 War diese zweifache Qualitätsprüfung erfolgreich, werden die verschiedenen Komponenten unserer fünf Seifen in einem Kaltrührverfahren angemischt. Anschließend werden die fertigen Seifenmassen in vorbereitete Formen gegossen, abgedeckt und isoliert. Nach einem Trocknungsprozess von 48 Stunden werden die Seifenstücke geschnitten und beschriftet. Und nun kommt sozusagen der Dornröschenschlaf im Reiferaum. 
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  Die Seifenstücke werden 6 Wochen eingelagert und können nun in Ruhe aushärten und zur olfaktorischen Vollendung gelangen. In einem letzten Schritt bekommen die Seifenstücke noch das ALZOE-Logo aufgestempelt, werden gewogen und liebevoll verpackt. Dann sind sie bereit, die Reise in die Badezimmer Deutschlands anzutreten, um diese schöner und nachhaltiger zu machen. 
 In regelmäßigen Abständen prüft das BAV, ein unabhängiges und akkreditiertes Untersuchungslabor, nochmal das Endprodukt. Obwohl unsere Naturseifen aufgrund ihrer rein natürlichen Inhaltsstoffe geringere Haltbarkeiten aufweisen als Seifen mit synthetischen Konservierungsstoffen, wurde ihnen in einem Langzeittest eine Haltbarkeit von 30 Monaten attestiert. 
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   HANDMADE IN GERMANY   
 Wer aus Überzeugung in Deutschland produziert, nimmt damit in Kauf, dass Profitmaximierung keine Priorität sein kann. Denn all unsere Mitarbeiter werden gemäß des deutschen Lohnniveaus bezahlt und sind damit natürlich teurer als Mitarbeiter im Ausland. Das macht sich auch in den Kosten für unsere Produkte bemerkbar. 
 Wer ALZOE kauft, darf sich also sicher sein, dass er damit den heimischen Arbeitsmarkt unterstützt und die faire und sichere Bezahlung unserer Mitarbeiter ermöglicht. &amp;nbsp; 
 Darüber hinaus haben wir uns als Seifenmanufaktur gegen eine Produktion großer Stückzahlen am Fließband und für die Herstellung kleiner Chargen in liebevoller Handarbeit entschieden, in der jede Seife ein Einzelstück ist und als solches wertgeschätzt wird. 
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 Wir als ALZOE-Team sind stolz darauf, dass wir fair und nachhaltig in Deutschland produzieren. Um auch weiterhin unseren eigenen Qualitätsansprüchen zu genügen und uns immer weiter zu verbessern, tüfteln wir ständig an neuen Ideen und Möglichkeiten, die Welt zu einem Ort zu machen, der auch für zukünftige Generationen noch schön und lebenswert ist.&amp;nbsp; 
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            <title type="text">ALZOE – aus Überzeugung anders</title>
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                 Hinter ALZOE steckt ein kleines, aber feines Team, das von Firmengründer Japheth Ergaw geleitet wird. Der 30-Jährige ist in Karlsruhe geboren und aufgewachsen, ein „waschechter Badener“ also. Die Wurzeln seiner Familie liegen jedoch in Eritrea, einem Land im wunderschönen Osten Afrikas, an der Küste des Roten Meeres. Seine Verbundenheit mit diesem Kontinent steckt auch in den ALZOE Produkten, da viele der wertvollen Rohstoffe, besonders die Öle, aus Afrika bezogen werden. 
  Wer sich selbst auf die Fahne schreibt, aus Überzeugung anders sein zu wollen als andere Naturkosmetikhersteller, muss von Werten angetrieben sein, die weit über den „gesetzlich zugelassenen Rahmen“ hinaus gehen. Für Japheth, der von seinen Freunden liebevoll Jaff genannt wird, sind dies vor allem seine Leitwerte wie Toleranz, Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Treue, Zusammenhalt, Geradlinigkeit und Zuverlässigkeit. 
 All dies spiegelt sich auch in der Art, sein Start-Up-Unternehmen zu führen, wider. Jaff ist ein Teamplayer, der eng und auf Augenhöhe mit seinen Mitarbeitern und Kollegen zusammenarbeitet und ihnen viel Raum für die Umsetzung ihrer kreativen Ideen gibt. 
 Um nach einem anstrengenden Arbeitstag wieder aufzutanken, geht er am liebsten mit seiner Freundin Isabel, die ebenfalls Teil des ALZOE-Teams ist, und ihrem Hund Stanford in die Natur und entspannt dort bei einem ausgiebigen Spaziergang.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Die Schönheit und der Wert der Natur sind es auch, die der Idee hinter ALZOE das sprichwörtliche Leben eingehaucht haben. Im Firmennamen steckt nämlich genau das: Ein Leben [altgriech. ZOE], das in all [AL] seiner Fülle Ausdruck in der Natur findet und letztlich auch alles ist, was man für hervorragende und wirksame Naturkosmetik braucht. 
 Der Wunsch, dieses Leben zu bewahren und zu schützen, treibt die Prozesse des Unternehmens voran. 100 % Natürlichkeit in allen Bereichen ist die Basis, auf der jede Entscheidung begründet ist. 
  Dieses Fundament ist jedoch in der Realität eine der größten Herausforderungen, der sich das ganze ALZOE-Team jeden Tag aufs Neue stellt. Denn unglücklicherweise gibt der gesetzliche Rahmen Spielräume bei der Herstellung von Naturkosmetik. Um als solche zu gelten, müssen nämlich lediglich 95 % der Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs, also aus Pflanzen oder Mineralien gewonnen, sein. Mit Ausnahme von Honig und Bienenwachs dürfen sie auch nicht aus tierischen Quellen stammen. Die verbleibenden 5% werden von anderen Produzenten häufig genutzt, was jedoch dem ALZOE-Verständnis von natürlicher Kosmetik widerspricht. 
 Dies war für Jaff und sein Team auch der Grund, den vielen Naturkosmetikmarken, die es am Markt bereits gibt, noch eine weitere hinzuzufügen. 
 Was in der Naturkosmetikherstellung selbstverständlich sein sollte, ist es in der Realität jedoch häufig nicht. Studiert man die Inhaltsstoffe mancher Produkte genauer, so staunt man nicht schlecht, denn neben zusätzlichen und sogar künstlich hergestellten Konservierungsstoffen, finden sich auch Inhaltsstoffe, die tatsächlich deutlich weniger „wertvoll“ sind als beworben.&amp;nbsp; 
 ALZOE ist, im Unterschied zu vielen anderen Naturkosmetikherstellern, 100 % NATUR – vom eigentlichen Produkt bis zur Verpackung. 
 Selbst die natürlichen Konservierungsstoffe, die in den ALZOE-Produkten verwendet werden, sind keine Zusatzstoffe. Es werden keine synthetischen Tenside, Duft- und Farbstoffe, Paraffine und Erdölprodukte verwendet. Auch Silikone, Mikroplastik und das umstrittene Palmöl finden keine Verwendung. ALZOE ist 100% vegan, nachhaltig und frei von Tierversuchen. 
  Die Rohstoffe, die ALZOE für ihre Produkte verwenden, stammen aus Deutschland und der ganzen Welt. So muss man z.B. für das Holz, welches für die Produktion der Kämme verwendet wird, nicht weit reisen. Es stammt aus dem heimischen Schwarzwald. Das hochwertige Kaktusfeigenkernöl wird aus den marokkanischen Gebieten Sidi Ifni und El Kelaa importiert und auch das Arganöl kommt aus einem Gebiet in Marokko, welches seit 1998 sogar UNESCO-Biosphärenreservat und somit Schutzgebiet für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung ist. Aus Südamerika stammt die Creme, die aus Moringa gewonnen wird. 
 Die richtigen Hersteller für diese kostbaren Rohstoffe zu finden, war während der Firmengründungphase kein einfaches Unterfangen. Umso größer war dann die Freude, als sich ein geeigneter Kooperationspartner gefunden hatte, der den hohen Qualitätsansprüchen von ALZOE entspricht und über den nun alle Rohstoffe bezogen werden können. 
 Im hauseigenen Labor in Wiernsheim, wo auch die Produktion und der Vertrieb stattfinden, werden die ankommenden Rohstoffe immer einer Doppelprüfung unterzogen, um die Qualitäts-Standards auch auf Dauer sichern zu können. 
 Jaff ist stolz darauf, dass er mit seinem Unternehmen in Deutschland produzieren und wertvolle Arbeitsplätze in der Heimat schaffen kann. Diese Medaille kommt jedoch, wie jede andere, mit einer Kehrseite. So ist die hiesige Produktion im Vergleich zur Produktion im Ausland natürlich mit höheren Kosten verbunden. ALZOE ist eine Manufaktur. Das bedeutet, dass viele Arbeitsschritte in liebevoller Handarbeit geschehen, wie z.B. die Produktion der Seifen. Der Verzicht auf das Fließband bedeutet wiederum geringere Stückzahlen und vergleichsweise höhere Stückpreise. Weil jedoch nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Liebe zur Natur und die damit verbundene hochwertige Kraft der Naturkosmetik für Jaff und sein Unternehmen im Fokus stehen, spielt das unterm Strich nur eine nachgeordnete Rolle. 
 Jaff liebt alle „seine“ Produkte und findet für jede Alltagssituation einen passenden Begleiter im ALZOE-Sortiment. Sein am häufigsten verwendeter Favorit ist jedoch die Karité Seife [LINK], da sie bei ihm täglich unter der Dusche im Einsatz ist. Er mag besonders, dass sie cremig schäumt und traumhaft frisch duftet. Isabels Liebling ist das naturreine Kaktusfeigenkernöl, eines der reichhaltigsten und kostbarsten Öle der Welt. 
 ALZOE-Fans dürfen sich freuen, denn schon in naher Zukunft wird die Produktpalette um einige tolle Produkte erweitert. So stehen z.B. ein Lippenbalsam, eine Gesichtscreme und ein Gesichtswasser in den Entzügen der Entwicklung und sind bereit, in das Sortiment aufgenommen und ausprobiert zu werden. Das ganze ALZOE-Team ist ständig motiviert, neue und innovative Produkte zu entwickeln, um ihren Kunden noch mehr Natürlichkeit bieten zu können. 
 Hast du Lust bekommen, die ALZOE-Produkte auszuprobieren? Dann geht’s&amp;nbsp; hier zum Shop . Bist du bereits genauso begeistert von den Produkten wie Jaff und sein Team? Dann erzähl doch auch anderen davon und hinterlasse uns  auf Google eine Bewertung . 
 Zur Feier unseres ersten Blogposts kannst du Jaffs und Isabels Lieblinge gewinnen. Mit ein bisschen Glück ziehen die beiden ALZOE Kostbarkeiten schon bald in dein Badezimmer ein. 
  Zum Gewinnspiel  
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